Montag, 4. Juli 2011

Google+ (spirit or madness)

Google holt zur nächste Attacke aus!




Nein, es ist kein Facebook-Killer und Nein, es ist auch kein neues Twitter.
Es ist ein durchdachter Ansatz von Sozial-Media.
Vor allem ist es kein Schnellschuss. Auch oder gerade weil viele hinein wollen und es mit allen Tricks probiert haben, hat Google die Türen zu gemacht.







Ich habe mich auch um eine Einladung beworben! Mal sehen was wird.

Mir persönlich gefällt die Aufmachung. Die einzelnen Komponenten sind keine Neuerfindung sondern bewährte Produkte. Es tauchen plötzlich wieder alte (und geliebte) Bekannte auf:
- Google Buzz
- Google Wave
- Google Mail
- Google Docs
- Picasa
- Google Talk
- evtl. Google Voice und Google SMS



Auf der Seite von Stereoplay.de hat Florian Rohrweck einen sehr guten  Bericht hinterlassen. Auf seiner Seite http://www.stilbruch.at/ geht er noch tiefer ins Detail.

Google suche anhand von Bildern

Google hat seine Suchmaschine wieder erweitert.
Unter http://images.google.com/ kann man jetzt auch nach Bildern suchen die nicht im Netz stehen.

Z.B. man hat im Urlaub eine Kirche fotografiert und weis nicht mehr wie sie heist. Einfach das digitale Foto in das Suchfeld ziehen.






Es gibt drei Arten nach den Bildern zu suchen:
- Ziehen und ablegen (Drag & Drop)
- Bild hochladen
- Bild-URL kopieren und einfügen

Zusätzlich können Sie eine Chrome-Erweiterung
oder eine Firefox-Erweiterung herunter Laden.
Wenn Sie diese Erweiterung installiert haben, können Sie mit einem Rechtsklick auf ein Bild im Web mit diesem Bild direkt auf Google suchen.

Sonntag, 26. Juni 2011

NTFS Support für das Motorola XOOM

Es soll ja bald das Update 3.1 für das Xoom geben. Dabei sollen, neben anderen Änderungen, auch
- USB Freigabe und - Externe SD Karte frei geschaltet und genutzt werden können.
Ein paar Leute haben sich schon mal Gedanken gemacht und ein App gebastelt, welches es ermöglicht, externe "NTFS" Platten über USB zu nutzen.
Im Internet nach "ntfs-volume-17-feb-2011.zip" oder neuer suchen.
Den Inhalt der Zip-Datei in das Verzeichnis "platform-tools" im Android-SDK Ordner kopieren.
Entweder:
- eine Konsole als Administrator öffnen (start - ausführen - cmd)
oder
ein Terminal öffnen (sudo su)
dann folgende Befehle nach einander eingeben:

adb remount
adb push fuse.ko /system
adb push ntfs.ko /system
adb push ntfs-3g /system
adb push umount_force /system
adb shell chmod 755 /system/ntfs-3g /system/umount_force /system/fuse.ko /system/ntfs.ko
adb install ntfsvolume.apk
Das Tablet muß nicht neugestartet werden. Unter "Apps" sollte jetzt ein neues Programm sein um NTFS-Platten mounten zu können

Freitag, 17. Juni 2011

Den Internen Speicher vom Motorola Xoom in Ubuntu 11.04 Mounten

Honeycomb verändert eine Menge Dinge. Die meisten Änderungen sind genial (wie wir wissen), aber einige von ihnen bringen bei bestimmten Dingen Frustration mit sich. Honeycomb markiert den Übergang von USB Mass Storage zu MTP (Media Transfer Protocol).
Bei Windows-Nutzer funktioniert es recht gut.
Bei Linux funktioniert es nicht ... zumindest auf den ersten Blick.

Wenn jemand sein Xoom an einem Ubuntu Rechner anschließt, dann passiert... zunächst einmal nichts. Es gibt keine Auswahl auf der Registerkarte "mount" USB Mass Storage, weil es nicht unterstützt wird (obwohl ich dachte Honeycomb sollte eigentlich beide unterstützen, damit diese sich ändern können) Es wird vom Computer nicht einmal erkannt, dass etwas angeschlossen ist. Also das war sehr frustrierend, aber ich habe eine Lösung an zu bieten. Es gibt zwar die Möglichkeit über eine GUI-Schnittstelle (gMTP) Daten zwischen Xoom und Rechner zu Tauschen, aber das ist mehr so lala...

Schöner ist es wenn man in z.B. Nautilus das Xoom wie ein Laufwerk ansprechen kann.

Vorgehensweise:

Zuerst muß ein kleines Programm installiert werden. Das machen wir mal im Terminal
Code:
sudo apt-get install mtpfs

Als nächstes erzeugen wir die geräte Richtlinie, so das Ubuntu das Xoom als USB-Gerät sieht.
Code:
sudo gedit /etc/udev/rules.d/51-android.rules

Wichtig: Manche habe in Ihrem Ubuntu bereits eine Vendor ID vergeben, normalerweise ist die Datei aber leer. Solltet Ihr bereits eine ID vergeben haben, stellt bitte sicher das die ID 22b8 trotzdem gesetzt wird!
Code:
SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="22b8", MODE="0666"
SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", MODE="0666"


Jetzt wird der Mount-Point gesetzt und die Besitzrecht übernommen.
Code:
sudo mkdir /media/xoom sudo chown user:user /media/xoom

Wichtig: "user:user" ist euer Anmeldename! (z.B. peter:peter)

Der Mount-Point muß noch in fstab eingetragen werden
Code:
sudo gedit /etc/fstab

Hier, in der ersten ungenutzten Zeile, folgendes eintragen.
Code:
# mount point for moto xoom

Direkt danach biete die folgende Zeile eintragen und speichern.
Code:
mtpfs /media/xoom fuse user, noauto,allow_other 0 0

jetzt modifizieren wir die fuse.conf.
Code:
sudo gedit /etc/fuse.conf

hier den folgenden Eintrag suchen
Code:
#user_allow_other

In der Linie das '#' Symbol entfernen.
Jetzt muß noch die Gruppenmitgliedschaft angepasst werden:
Code:
sudo gedit /etc/group

Hier CTRL+F drücken
Code:
fuse

den Suchdialog schließen, dann sollte fuse zu sehen sein.
Am Ende der Linie euren User eintragen.
Sichern und Schließen.
Dann den Computer Neustarten.

Nach dem Neustart seht Ihr ein neues Laufwerk das "xoom" heißt.
Euer XOOM kann jetzt per USB angeschlossen werden.
Wichtig: im Xoom sollte USB-Debugging eingeschaltet sein!
(Apps - Einstellungen - Anwendungen - Entwicklung - USB-Debugging)
Nautilus sollte jetzt alle Dateien anzeigen.

Danke an die Leute bei XDA für die Inspiration

Donnerstag, 20. Januar 2011

Windows: Ich weiß, was du alles verdreht hast!

Heise Online hat über ein interessantes Tool von Microsoft berichtet. Diesen Bericht möchte ich euch nicht vorenthalten.


Microsoft hat das kostenlose Tool Attack Surface Analyzer vorgestellt, das Änderungen im Windows-System nach der Installation einer Anwendung auffdecken soll. Das Tool zeigt laut Microsoft hinzugekommene Dateien, Registry-Schlüssel und ActiveX-Control auf und weist auf offene Serverports hin. Zudem bewertet es die Zugriffsrechte der hinzugekommenen Dateien.
Damit soll es in erster Linie Entwicklern möglich sein festzustellen, inwieweit ein Programm die Angriffsfläche auf einem Windows-PC vergrößert. Grundsätzlich können aber auch Administratoren und Endanwender damit herausfinden, ob die Installation eines Programms die Sicherheit negativ beeinflusst. Der Attack Surface Analyzer sucht jedoch nicht nach konkreten Schwachstellen in der installierten Software. Das als Beta-Version vorliegende Tool steht ab sofort zum Download bereit.




Nicht besonders kritisch, aber vermeidbar: ICQ setzt laut Tool die Zugriffsrechte auf installierte Dateien falsch. Um einen Report erstellen zu können, bedarf es eines Scans durch den Analyzer vor der Installation und nach der Installation des zu untersuchenden Programm. In einem kurzen Test der heise-Security-Redaktion mit dem Messenger ICQ unter Windows 7 bemängelte der Attack Surface Analyzer zu niedrig gesetzte Zugriffsrechte auf zahlreichen Installationsdateien. Damit sei es auch Nicht-Administratoren möglich, diese Dateien zu manipulieren. Denkbar wäre es, dass ein Angreifer mit eingeschränkten Rechten anderen Benutzern des gleichen PCs (mit einem anderen Konto) Schadcode unterschiebt.
Die Ankündigung des Tools erfolgte parallel zur Sicherheitskonferenz Black Hat. Dort hat Microsoft auch die aktualisierte Fassung 1.2 des BinScope Binary Analyzer vorgestellt, der Visual Studio 2010 unterstützt. Der BinScope Binary Analyzer überprüft binären Code darauf, ob alle empfohlenen und notwendigen Security Flags (/GS, /SafeSEH und andere), Schutzmechanismen (etwa /DYNAMICBASE für ALSR) und Kontrollen in der Software vorhanden respektive aktiviert sind. (dab)

Samstag, 8. Januar 2011

Gmail und Android - Anleitung für Google Apps-E-Mail-Adressen anzeigen

Zum Konfigurieren des Nachrichtendiensts auf einem Android-Gerät für den Zugriff auf Google Apps-E-Mail führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Aktivieren Sie IMAP in Ihren Nachrichteneinstellungen.
  2. Drücken Sie auf dem Telefon < Startseite > und öffnen Sie dann die Anwendung E-Mail.
  3. Wählen Sie auf der Seite "Ihre Konten" die Option Weiter aus, um mit der Einrichtung zu beginnen.
  4. Geben Sie Ihre vollständige Google Apps-E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein und wählen Sie Weiter aus.
  5. Wählen Sie IMAP-Konto und dann Weiter aus.
  6. Auf der Seite "Einstellungen für Eingangsserver" sind in einigen Feldern möglicherweise bereits Informationen eingetragen. Ändern Sie unbedingt die folgenden Informationen:
  7. Geben Sie bei "Nutzername" Ihre vollständige Google Apps-E-Mail-Adresse ein.
  8. Geben Sie bei "IMAP-Server" die Adresse "imap.gmail.com" ein.
  9. Geben Sie bei "Port" den Wert "993" ein.
  10. Wählen Sie bei "Sicherheitstyp" die Option "SSL (immer)'' aus.
  11. Klicken Sie auf Weiter.
  12. Auf der Seite "Einstellungen für Postausgangsserver" sind in einigen Feldern möglicherweise bereits Informationen eingetragen. Ändern Sie unbedingt die folgenden Informationen:
  13. Geben Sie bei "SMTP-Server" die Adresse "smtp.gmail.com" ein.
  14. Geben Sie bei "Port" den Wert "465" ein.
  15. Wählen Sie bei "Sicherheitstyp" die Option "SSL (immer)'' aus.
  16. Wählen Sie Weiter aus und navigieren Sie durch die Einrichtungsoptionen.
Es ist möglich, die Einstellungen von der Ansicht "Posteingang" aus zu überprüfen, indem Sie auf < Menü > > Kontoeinstellungen tippen.
Eingehende Nachrichten
IMAP-Server: imap.gmail.com
Port: 993
Sicherheitstyp: SSL (immer)
Ausgehende Nachrichten
SMTP-Server: smtp.gmail.com
Port: 465
Sicherheitstyp: SSL (immer)