Der Saarländer, die Krone der Schöpfung und das einzige perfekte Wesen
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Samstag, 29. August 2015
Montag, 16. März 2015
Manche bekommen den Mund einfach nicht voll
David Dickinson hat dieses dramatische Video Foto-Essay von einem Graureiher gemacht, daß ihn beim Verschlucken eines großen Karpfens im Überschwemmungsgebiet des Rio Grande in New Mexico Bosque del Apache-Wildreservat am 29. Oktober 2013 zeigt.
Sonntag, 15. März 2015
So lassen Sie Holz künstlich altern
- Entfernen Sie die Beschläge. Machen Sie sich dann an die Arbeit, den Lack von dem Möbelstück, dessen Holz Sie altern lassen wollen, zu entfernen. Das Holz und seine Maserung sollte deutlich sichtbar sein.
- Fügen Sie nun dem Holz Alterungsspuren bei. Hauen Sie mit dem (Holz-)Hammer da und dort eine Kerbe ein. Fügen Sie dem Holz Ritzspuren zu. Klecksen Sie mit Tinte oder Rotwein auf das Holz. Arbeiten Sie mit Kerzenwachs, das Sie auf das Holz tropfen lassen. Sie können auch mit einem Besenstiel oder den Rollen von einem Rollstuhl oder Rollcontainer dem Holz neuere Gebrauchsspuren beibringen. Vernachlässigen Sie auch nicht die Kanten. Reiben Sie sie mit Schmirgelpapier ab.
- Mit Antikwachs können Sie dafür sorgen, dass das Holz dunkler aussieht. Je dunkler Holz ist, desto älter wirkt es.
- Je nachdem, wie gealtert das Holz aussehen soll, müssen Sie dem Holz mehr oder weniger wie unter 2 bis 4 beschrieben zusetzen. Aber übertreiben Sie es auch nicht. Sonst machen Sie aus Ihrem Möbelstück noch ein Kunstwerk!
- Streichen Sie anschließend mit einem Acryllack besserer Qualität über das Holz. Empfehlenswert ist ein Weiß, das Sie ein wenig abtönen, mit Schwarz und Gelb, sodass es älter aussieht. Oder Sie kaufen gleich einen cremeweißen oder nach "Altweiß" ausschauenden Weißton ein.
- Streichen Sie die Farbe nicht zu dick auf das Möbelstück. Denn wenn man das Holz, das Sie haben altern lassen, noch sieht, wirkt ein Möbelstück älter. Auch sollte die Farbe ja nicht die Kerben und Ritze so ausfüllen, dass sie verschwinden.
- Wenn Sie eine lackierte Holzkommode auf dem Flohmarkt erstehen, brauchen Sie nicht unbedingt die Mühe auf sich nehmen und den Lack entfernen. Sie können beispielsweise einfach eine Lackschicht darüber streichen, ziemlich nachlässig, sodass die alte Farbe an verschiedenen Stellen durchschaut. Ihre Holzkommode sieht dadurch garantiert älter aus, schließlich hat sie damit schon zwei Generationen Farbanstrich hinter sich. Zumindest entsteht dieser Eindruck, als handele es sich um altes Holz, wenn auch der Lackanstrich nach Alter aussieht.
Am besten probieren Sie die Wirkungen der oben beschriebenen Maßnahmen an einem Probebrett oder auf der Unterseite des Möbelstücks, dessen Holz Sie altern lassen wollen, aus.
Donnerstag, 5. März 2015
Die Antonow nimmt ein Schlammbad....
Die Antonow An-225 „Mrija“ (ukrainisch Антонов Ан-225 Мрія, dt. „Traum“, NATO-Codename Cossack) ist ein in der Sowjetunion entwickeltes sechsstrahliges Frachtflugzeug und das größte gegenwärtig im Einsatz befindliche Flugzeug der Welt.[1] Sie ist bisher nur einmal fertiggestellt und in Betrieb genommen worden und besitzt die größte zugelassene Startmasse aller bisher gebauten Flugzeuge.
Standort:
Worringen, Köln, Deutschland
Dienstag, 3. März 2015
Rettungsdrohne
Endlich hat sich mal einer Gedanken gemacht die Dinger nicht nur zum Töten zu verwenden.
Freitag, 15. August 2014
Motorola
Egal wie man es sieht, Motorola ist eine der Firmen die unser Leben verändert haben.
Motorola im Wandel der letzten 86 Jahre:
Angefangen hat es (zumindest bei mir) mit meinem ersten "Handy"!
Motorola im Wandel der letzten 86 Jahre:
Angefangen hat es (zumindest bei mir) mit meinem ersten "Handy"!
Dann ging es (schon etwas Leicher) weiter mit:
Dann kamen schon richtige Handys:
Danach bin ich etwas Fremd gegangen. Erst mit HTC und dann mit Samsung. Zur Zeit habe ich ein Galaxy S 3.
Ich bin aber ernsthaft am Überlegen zum Moto G zu wechseln:
Wo ich aber mit Sicherheit wechseln werde ist zur Moto 360!
Ich persönlich finde das Teil einfach Heiß!!!!!!!!!!!!!!
Und der Test auf http://g.co/WearCheck hat ergeben:
Standort:
Worringen, Köln, Deutschland
Freitag, 30. März 2012
Antwort auf den offenen Brief der Tatort-Drehbuchschreiber
//Hier ist das unkomentierte Ponton zum Tatort Brief.//
2012-03-29 17:30:00, zas
Im Rahmen der Debatte zu einem moderneren
Verwertungsrecht haben sich 51 Drehbuchautoren, die regelmäßig für den
Tatort schreiben, zu Wort gemeldet. Zu diesem Brief möchten 51 Hacker
des Chaos Computer Clubs (CCC) hier ein paar Anmerkungen loswerden.
Liebe Tatort-Drehbuchschreiber,
mit Freude nehmen wir – ganz kess als Vertreter der von Euch angeprangerten "Netzgemeinde" – Euer Interesse [1] an unseren Gedanken zu einer Versachlichung der Diskussion über Urheber- und Urheberverwertungsrechte im digitalen Zeitalter wahr. Bevor wir aber unnötig gleich zu Beginn Schubladen öffnen: Auch wir sind Urheber, sogar Berufsurheber, um genau zu sein. Wir sind Programmierer, Hacker, Gestalter, Musiker, Autoren von Büchern und Artikeln, bringen gar eigene Zeitungen, Blogs und Podcasts heraus. Wir sprechen also nicht nur mit Urhebern, wir sind selber welche.Es wird daher keinen "historischen Kompromiß" geben, denn es stehen sich nicht zwei Seiten gegenüber, jedenfalls nicht Urheber und Rezipienten, sondern allenfalls prädigitale Ignoranten mit Rechteverwertungsfetisch auf der einen Seite und Ihr und wir auf der anderen, die wir deren Verträge aufgezwungen bekommen.
Das Tragische (im griechischen Sinne) ist doch, daß wir beide Opfer des Verwertungssystems sind. Ihr schuftet Euch seit Jahren für die Verwertungsindustrie ab und habt so viele Eurer Rechte weggegeben, daß weder Ihr noch Eure Nachfahren von der verlängerten Urheberrechtsschutzfrist etwas haben. Das ist bloß ein Verhandlungsmittel, mit dem Ihr zu reduzieren hofft, wie doll Euch die Verwertungsindustrie abzockt. Wir kämpfen eigentlich auf derselben Seite, aber Ihr merkt es nicht einmal.
Bei uns ist das ganz ähnlich. Viel Software wird inzwischen gar nicht mehr für Profit geschrieben, sondern frei ins Netz gestellt oder als Selbstvermarkter-Shareware, weil den Autoren klar ist, daß sie nie einen müden Cent sehen werden für ihr Werk. Für Software gibt es keine Verwertungsgesellschaften, mangels historischen Präzedenzfalls. Wenn Ihr Euch mal umschaut, werdet Ihr sehen, daß auch kein einziger von uns Software-Autoren eine GEMA für Software fordert. Wir nehmen Euch nichts weg, das wir für uns fordern. Wir haben uns nur von der Idee verabschiedet, daß dieses Modell in zehn Jahren noch existieren wird.
Software im kommerziellen Bereich entsteht im Allgemeinen als Werkvertrag oder unter Anstellung, und sämtliche Verwertungsrechte gehen an die Auftraggeber. Kommt Euch das bekannt vor? Nur daß bei uns niemand unsere Rechte zu vertreten versucht. Und wißt Ihr, welcher kreative Bereich stärker wächst und mehr Umsatz macht, Eurer oder unserer? Überraschung: Es stellt sich heraus, daß man auch ohne Verwertungsindustrie überleben kann. Anstatt Euch an den Konsumenten gütlich zu tun, solltet Ihr Eure Anstrengungen darauf konzentrieren, für Eure Werke direkt vom Auftraggeber ordentlich entlohnt zu werden. Was Ihr braucht ist eine den Namen verdienende, starke Gewerkschaft, kein Monster aus Verwertungsgesellschaften, die dann Youtube langjährig verklagen, weil sie kostenlos Werbung für Euch machen und Euch damit zukünftige Aufträge verschaffen. [2]
Um die Anwürfe in Eurem offenen Brief zu sortieren:
- "wir" würden eine apokalyptische Zeit der Kulturlosigkeit a la "Demolition Man" heraufbeschwören, um allen kostenlos Zugang zu aller Kultur zu verschaffen,
- der Feind seien grundsätzlich alle nur an Geld und nicht an der Kultur interessierte Verwerter,
- "wir" würden nicht anerkennen, daß sich Kulturdienstleister durch das Schaffen von Werken Eigentum akkumulieren dürften.
Natürlich wird niemand behaupten, in den Filesharingdiensten würde überwiegend Schostakowitsch getauscht. Dies ist keine Lebenslüge, auch wenn es schade ist. Daß unerwünschtes Vervielfältigen von digitalen Erzeugnissen nun zum gesamtgesellschaftlichen Problem wird, hat weniger mit dem ebenfalls reformbedürftigen Verwertungsrecht zu tun, als mit dem Abmahn-Unwesen, das zur Zeit viele gerade jüngere, nicht adäquat versorgte potentielle Konsumenten eiskalt erwischt.
Die Verkürzung eines Schutzrechts ist dabei auch
nur eins der Werkzeuge, um gerade Euch (oder besser gesagt Euch und
uns) Fallstricke beim Ausüben unserer Berufe auszuräumen. Gerade Ihr
solltet doch – bei der recht dünnen Menge potentieller Krimiplots [3]–
verstehen, daß Plagiatsanwürfe beim Verwenden von Versatzstücken zu
einem horrenden Minenfeld werden. Wir (jetzt in einer Rolle) als
Softwareurheber bewegen uns seit zu langer Zeit schon in genau jenem
Software-Trivialpatente-Minenfeld, wir verstehen ganz gut, wohin der Zug
geht.
Wir sollen also die Finger von den Schutzfristen lassen. Oh bitte,
es bluten einem die Ohren bei diesem ewiggestrigen Singsang, den wir
uns seit Jahren anhören müssen, während alle paar Jahre die Fristen
verlängert werden. Wir sind jetzt bald bei einer Länge von einem
Jahrhundert angekommen, und da bringt Ihr echt das Argument, man dürfe
die Schutzfristen nicht anrühren? Wir glauben, es hackt. Das ist das
Digitalzeitalter, Freunde, wir wissen nicht mal, wie wir digitale Daten
ein ganzes Jahrhundert lang bewahren sollen. Die Archive und
Bibliotheken haben noch nicht mal annähernd ein Konzept dafür. Und diese
DRM-Grütze und der Mangel an offenen Formaten, das sind die Probleme,
und beides hat einen Zusammenhang zu Schutzfristen. Nicht nur deswegen
müssen sie radikal verkürzt werden, sondern auch, weil selbst Ihr auf
den Schultern von Riesen steht, denen Ihr gefälligst Tribut zu zahlen
habt.
Sir Arthur Conan Doyle schrieb dazu: »Wenn jeder Autor, der ein Honorar für eine Geschichte erhält, die ihre Entstehung Poe verdankt, den Zehnten für ein Monument des Meisters abgeben müßte, dann ergäbe das eine Pyramide so hoch wie die von Cheops.«
Das von Euch als gottgegeben hingestellte sogenannte "geistige Eigentum" ist bei näherem Hinsehen eine Chimäre jüngeren Datums, gerne als unsachlicher Kampfbegriff angeführt, um gewisse grundsätzliche Diskussionen zu vermeiden. In den letzten Jahren sind dazu viele – auch sehr ausgewogene – Kommentare verfaßt worden. [4]
Daß einige Verwertungsgesellschaften mit dem simplen Fakt überfordert sind, das Kopieren von Werken nicht verhindern zu können, ändert nichts an der Tatsache, daß früher wie jetzt eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, Kulturdienstleister angemessen zu entlohnen. Wo es Wege gibt, streßfrei und ohne Gängelungen Werke zu fairen Konditionen zu beziehen, werden diese ausgiebig genutzt, seien es App-Stores für Mobiltelefone oder "Music Stores" mit einfachen Bezahlmodellen. E-Book-Geschäfte sind ebenso gerade im Kommen, hakeln allerdings wegen der unausgereiften DRM-Technologie ein wenig. In der Netzgemeinde werden über moderne Konzepte wie "Flattr" sogar einzelne Wortbeiträge in Blogs oder für Podcasts entlohnt. (Beispiel: [5])
Daß diese Transition nicht für jeden einfach ist, können wir nachvollziehen. Und das Verbandsklagerecht fordern wir übrigens auch schon seit Jahren. Und wer hat uns verraten? Richtig.
Gerade Ihr als Tatort-Autoren, deren Brötchen zum großen Teil über die Rundfunkgebühren bezahlt werden, solltet wissen, wie sich eine Kulturflatrate anfühlt. Hier hungern Urheber nicht. Aber gerade diese Verwertungsgesellschaft, die Eure Tatort-Drehbücher entlohnt, ist das beste Beispiel, wie sich ein verselbständigter Wasserkopf mehr und mehr der eigentlich Euch zustehenden Anteile am ausgestrahlten Werk einverleibt. Hand hoch, wieviele von Euch sind festangestellt? Wieviele wurden in den letzten Jahren durch Vertragsveränderungen bei den Landesmedienanstalten auch noch der Zweitverwertungsrechte im Netz beraubt? Na, und wie fühlt sich der Blick in Eure Buy-Out-Verträge an, wenn Ihr ehrlich seid? Stockholmsyndrom?
Da war noch was: Wir sollten mal mit unseren Kulturpolitikern reden, meint Ihr. Was für eine tolle Idee, als laberten wir denen nicht schon Blumenkohl ans Ohr seit einem Jahrzehnt. Hier müssen wir aber doch mal auf ein paar wohlfeile Unterschiede zwischen den von Euch zusammengemanschten Parteien Wert legen: Mit grünen Kulturpolitikern zu reden, ist wie mit einer Wand. Sie hören selten zu, haben in den letzten Jahren keine einzige zeitgemäße Idee zum Verwertungsrecht umsetzen können und eine konservative Grundhaltung, die selbst Ansgar Heveling eine Freude wär. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Die Piraten haben keine Kulturpolitikerinnen. Die linken Kulturpolitiker sind ganz entgegen anderslautender Gerüchte die mit Abstand progressivsten, die neue Ideen auch gern mal durchdenken. Natürlich hätten sie eh keine Macht, etwas umzusetzen, da diskutiert es sich eben einfacher.
Na, jetzt eine Idee, wieso wir das mal einfach auf eigene Faust machen? Genau.
[1] Offener Brief von 51 Tatort-Autoren
[2] Kulturwertmark
[3] http://www.zeit.de/2012/13/Krimi-Tatort/komplettansicht
[4] Ansgar Ohly, Diethelm Klippel (Hg.): Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit, Tübingen: Mohr Siebeck 2007.
[5] CRE (früher Chaosradio Express)
Sir Arthur Conan Doyle schrieb dazu: »Wenn jeder Autor, der ein Honorar für eine Geschichte erhält, die ihre Entstehung Poe verdankt, den Zehnten für ein Monument des Meisters abgeben müßte, dann ergäbe das eine Pyramide so hoch wie die von Cheops.«
Das von Euch als gottgegeben hingestellte sogenannte "geistige Eigentum" ist bei näherem Hinsehen eine Chimäre jüngeren Datums, gerne als unsachlicher Kampfbegriff angeführt, um gewisse grundsätzliche Diskussionen zu vermeiden. In den letzten Jahren sind dazu viele – auch sehr ausgewogene – Kommentare verfaßt worden. [4]
Daß einige Verwertungsgesellschaften mit dem simplen Fakt überfordert sind, das Kopieren von Werken nicht verhindern zu können, ändert nichts an der Tatsache, daß früher wie jetzt eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, Kulturdienstleister angemessen zu entlohnen. Wo es Wege gibt, streßfrei und ohne Gängelungen Werke zu fairen Konditionen zu beziehen, werden diese ausgiebig genutzt, seien es App-Stores für Mobiltelefone oder "Music Stores" mit einfachen Bezahlmodellen. E-Book-Geschäfte sind ebenso gerade im Kommen, hakeln allerdings wegen der unausgereiften DRM-Technologie ein wenig. In der Netzgemeinde werden über moderne Konzepte wie "Flattr" sogar einzelne Wortbeiträge in Blogs oder für Podcasts entlohnt. (Beispiel: [5])
Daß diese Transition nicht für jeden einfach ist, können wir nachvollziehen. Und das Verbandsklagerecht fordern wir übrigens auch schon seit Jahren. Und wer hat uns verraten? Richtig.
Gerade Ihr als Tatort-Autoren, deren Brötchen zum großen Teil über die Rundfunkgebühren bezahlt werden, solltet wissen, wie sich eine Kulturflatrate anfühlt. Hier hungern Urheber nicht. Aber gerade diese Verwertungsgesellschaft, die Eure Tatort-Drehbücher entlohnt, ist das beste Beispiel, wie sich ein verselbständigter Wasserkopf mehr und mehr der eigentlich Euch zustehenden Anteile am ausgestrahlten Werk einverleibt. Hand hoch, wieviele von Euch sind festangestellt? Wieviele wurden in den letzten Jahren durch Vertragsveränderungen bei den Landesmedienanstalten auch noch der Zweitverwertungsrechte im Netz beraubt? Na, und wie fühlt sich der Blick in Eure Buy-Out-Verträge an, wenn Ihr ehrlich seid? Stockholmsyndrom?
Da war noch was: Wir sollten mal mit unseren Kulturpolitikern reden, meint Ihr. Was für eine tolle Idee, als laberten wir denen nicht schon Blumenkohl ans Ohr seit einem Jahrzehnt. Hier müssen wir aber doch mal auf ein paar wohlfeile Unterschiede zwischen den von Euch zusammengemanschten Parteien Wert legen: Mit grünen Kulturpolitikern zu reden, ist wie mit einer Wand. Sie hören selten zu, haben in den letzten Jahren keine einzige zeitgemäße Idee zum Verwertungsrecht umsetzen können und eine konservative Grundhaltung, die selbst Ansgar Heveling eine Freude wär. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Die Piraten haben keine Kulturpolitikerinnen. Die linken Kulturpolitiker sind ganz entgegen anderslautender Gerüchte die mit Abstand progressivsten, die neue Ideen auch gern mal durchdenken. Natürlich hätten sie eh keine Macht, etwas umzusetzen, da diskutiert es sich eben einfacher.
Na, jetzt eine Idee, wieso wir das mal einfach auf eigene Faust machen? Genau.
[1] Offener Brief von 51 Tatort-Autoren
[2] Kulturwertmark
[3] http://www.zeit.de/2012/13/Krimi-Tatort/komplettansicht
[4] Ansgar Ohly, Diethelm Klippel (Hg.): Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit, Tübingen: Mohr Siebeck 2007.
[5] CRE (früher Chaosradio Express)
Offener Brief von 51 Tatort-Autoren
//Hier ist ein unkomentierter offener Brief einiger Tatort Autoren; das Original liegt hier// "Tatort"
29. März 2012 - 14:11
Liebe Grüne, liebe Piraten, liebe Linke, liebe Netzgemeinde!
Wir Unterzeichner erkennen an, dass Sie alle sich eines veritablen Problems annehmen wollen, das die zwei großen, am Internet hängenden „Parteien“ betrifft: Die schlechte Lage der Urheber, ihre unangemessene Vergütung und die millionenfache illegale Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten auf der einen Seite, 600.000 Abmahnungen von Usern und die Möglichkeit von Netzsperren und (anlassloser) Vorratsdatenspeicherung, die Sie gerne Zensur nennen, auf der anderen Seite.
Wenn Sie dieses tatsächliche Dilemma aber ernsthaft lösen (helfen) wollen, ist es an der Zeit, sich von ein paar Lebenslügen zu verabschieden.
Grüne Politiker untermauern das aktuelle Problem üblicherweise durch die Gegenüberstel-lung zweier Grund- und Menschenrechte: Der Artikel 27 der Menschenrechte postuliere einerseits den Schutz des Urhebers als Eigentümer seiner Schöpfung, seiner Werke, andererseits würde der freie Zugang zu Kunst und Kultur garantiert. Diese dramatische Gegenüberstellung enthält aber gleich zwei Lebenslügen:
1. Die demagogische Suggestion, es gäbe keinen freien Zugang zu Kunst und Kultur mehr – eine Behauptung, die durch nichts bewiesen wird. Was auch schwer fallen dürfte: die Bundesrepublik, die westliche Welt hat in über 100 Jahren ein definiertes, klares System verschiedener Nutzungsarten und Zugänge herausgebildet.
2. Die demagogische Gleichsetzung von frei und kostenfrei. Die Menschenrechte garantieren in der Tat einen freien, aber doch keinen kostenfreien Zugang zu Kunst und Kultur. Diese politische Verkürzung von Grünen, Piraten, Linken und Netzgemeinde dient lediglich der Aufwertung der User-Interessen, deren Umsonstkultur so in den Rang eines Grundrechtes gehievt werden soll.
Wie überhaupt der ganze Diskurs über das Netz und seine User einen hohen Ton anschlägt und damit die Banalität von Rechtsverstößen kaschiert oder gar zum Freiheitsakt hochjazzt. Die Grundrechte der Urheber bzw. der von ihnen beauftragten Rechteinhaber aber werden dagegen marginalisiert: Zum Beispiel das Grundrecht auf geistiges Eigentum. Dieses Recht wird nicht nur frontal angegriffen und infrage gestellt, neuerdings schicken gerade die Grü-nen gerne von Google alimentierte Initiativen wie collaboratory, Alexander-von-Humboldt-Institut oder auch das (vormalige) Max-Plank-Institut für geistiges Eigentum vor, die angeblich völlig autonom und unabhängig eine neue Rechtsgrundlage suchen würden – im sogenannten Immaterialgüter-Recht.
Fakt ist, dass die Urheberrechte in der Bundesrepublik nicht nur durch die Verfassung, sondern auch durch zahllose, völkerrechtlich verbindliche Verträge auch innerhalb der EU ultimativ verbrieft sind. Dass dieses Grundrecht aktuell zur politischen Disposition stünde, gehört zu den liebevoll gehegten Lebenslügen der Netzgemeinde.
Und noch eine Lebenslüge, die allerdings typisch geworden ist für die Berliner Republik: der Ausweg in die Symbolpolitik. Das Beispiel hierfür sind hier die Schutzfristen, mit denen die Urheber bzw. ihre Nachfahren von dem eigenen Werk profitieren können. Zur Zeit sind das 70 Jahre post mortem, die Netzgemeinde fordert radikale Verkürzungen, gern auch mal „Modernisierung“ genannt. Dabei reichen die Forderungen von „gar keine Schutzfrist“, einer 5-Jahresfrist nach Veröffentlichung des Werkes, die letzte Forderung der Grünen lautet: „Solange der Urheber lebt“, andere Netzinitiativen nennen 20 Jahre post mortem.
Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass nirgendwo eine Argumentation versucht wird, warum gerade diese Eigentumsform überhaupt eine Einschränkung erfahren darf, ist dieser Vorschlag zur Lösung des o.g. Dilemmas völlig ungeeignet. Nicht nur, dass die Urheber durch diese Schutzfristen-Verkürzung enteignet und damit dramatisch schlechter gestellt würden, nein, dieser Vorschlag ändert auch kein bisschen an den Interessen der vermeintlich unschuldigen User: Ihre illegalen Downloads oder Streamings betreffen in der Masse nur die allerallerneuesten Filme, Musiken, Bücher, Fotos und Designs – und nicht etwa Werke, die 20, 40 oder 60 Jahre alt sind. Eine Verkürzung der Schutzfristen würde an diesem Problem also nichts ändern, wäre reine Symbolpolitik: Schaut her, wir haben den Urhebern auch was weggenommen...
Die vermutlich gravierendste Lebenslüge der selbsternannten Problemlöser zum Schluss: Wenn man Urheber und User besser stellen will, braucht es ja einen, der diesen Alle-haben-alle-wieder-lieb-Kompromiss, der den Kram bezahlt – denn wie in allem, was hergestellt wird, steckt auch im „Content“ verdammt viel Arbeit von Urhebern und kostet deshalb auch Geld, das irgend jemand bezahlen muss. Diesen omnipotenten Zahler kennt die Netzge-meinde auch schon ganz genau: Nein, nicht Google, youtube und die anderen Internetserviceprovider, die sich dumm und dämlich daran verdienen, illegale Kontakte zu vermitteln, den kriminellen Modellen wie kino.to, megaupload, the Pirate Bay etc. überhaupt zum Erfolg zu verhelfen. Nein, für die Grünen, Piraten und Netzpolitiker aller Parteien ist der große Übeltäter die Verwertungsindustrie: Sony, Universal, Bertelsmann und, ganz wichtig, natürlich die GEMA und die anderen Verwertungsgesellschaften. Das sind in ihren Augen die Blutsauger, die sollen die Zeche zahlen.
Mal davon abgesehen, dass die selbsternannten Digital Natives (auch) über diesen Punkt nie direkt mit den betroffenen Urhebern gesprochen haben, sie haben überhaupt nicht verstehen oder begreifen wollen, dass bis auf Maler und Bildende Künstler diese Trennung in Ur-heber und „böse“ Verwerter überhaupt keinen Sinn macht, ja unmöglich ist: Filme, Musikproduktionen, web- und Werbekampagnen, Architektur- und Designprodukte werden überhaupt erst realisiert, wenn die künstlerischen Ideen der Urheber mit Kapital und Vermarktungsknowhow zusammenkommen.
Wenn die Grünen, Piraten, die Netzpolitiker aller Parteien es mit den Urhebern also wirklich ernst meinen, dann sollten sie zunächst mal mit ihren eigenen Kulturpolitikern sprechen: Die können ihnen den Zusammenhang von Kunst/Kultur und materieller Absicherung sicher erläutern, ihnen klar machen, dass die nachhaltige Produktion qualitativ hochwertiger Kunst und Kultur nicht amateurhaft, also wie Wikipedia organisiert werden kann. Immerhin leben hunderttausende Menschen von kreativer Arbeit und helfen mit ihren (konkurrenzfähigen) Werken, die ideelle und materielle Zukunft einer postindustriellen Bundesrepublik auch international zu sichern.
Wenn man die Lage der Urheber nachhaltig verbessern will, dann müssten also alle politi-schen Kräfte den Urhebern bzw. ihren Verbänden helfen, das Urhebervertragsrecht zu verbessern, die Verhandlungspositionen der Urheber gegenüber den Verwertern zu stärken: Mit Hilfe verbindlicher Regelungen zu den Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) oder mit einem Verbandsklagerecht, oder, oder...
Vor allen Dingen sollten die Netzpolitiker aller Parteien die Finger von den Schutzfristen lassen, und bitte nicht jede Missbrauchskontrolle bei Providern und Usern gleich als den definitiven Untergang des Abendlandes anprangern: Bei der Suche nach Schwarzfahrern und Steuerhinterziehern zum Beispiel, müssen sich die Bürger auch einige Einschränkungen ihrer Rechte gefallen lassen.
Für konstruktive Gespräche über den anstehenden historischen Kompromiss zwischen Urhebern und Usern stehen wir jederzeit bereit.
Mit freundlichen Grüßen
Urs Aebersold
Feo Aladag
Miguel Alexandre
Friedrich Ani
Knut Boeser
Katrin Bühlig
Fred Breinersdorfer
Leonie-Claire Breinersdorfer
Stefan Cantz + Jan Hinter
Orkun Ertener
Christoph Fromm
Klaus Gietinger
Axel Götz
Dinah Marte Golch
Jochen Greve
Harry Göckeritz
Michael Gutmann
Peter Hemmer
Peter Henning
Felix Huby
Stefanie Kremser
Wolfgang Limmer
Petra Lüschow
Daniela Mohr
Martina Mouchot
Clemens Murath
Carolin Otto
Henriette Piper
Claudia Prietzel
Peter Probst
Gerhard J. Rekel
Pim G. Richter
Johannes Rotter
Heike Rübbert
Peter Scheibler
Hartmann Schmige
Holger Karsten Schmidt
Simone Schneider
Susanne Schneider
Dorothee Schön
Thomas Schwank
Xaõ Seffcheque
Markus Stromiedel
Uwe Wilhelm
Michael Wogh
Daniel Wolf
Gerlinde Wolf
Eva Zahn
Volker A. Zahn
Peter Zingler
29. März 2012
Kontakt über:
VDD
030 25 76 29 71
info@drehbuchautoren.de
www.drehbuchautoren.de
Montag, 19. September 2011
eBooks
Ich hatte ganz vergessen wie interessant Bücher sein können. Nachdem ich wirklich lange kein Buch mehr in der Hand hatte, habe ich plötzlich entdeckt, das Lesen Spaß macht.
Natürlich ist es ein besonderes Gefühl ein gebundenes Buch in den Händen zu haben. Zuhause in einer Ecke, schön gemütlich, ein gutes Buch und einen guten Wein zu genießen hat was.
Aber dafür fehlt mir leider die Zeit.
Also die Ansprüche etwas reduzieren und es geht auch anders.
Ich habe mir vor einiger Zeit ein Tablet (Motorola XOOM) zu gelegt. Es hat dann etwas gedauert bis alles so war wie ich es wollte. Musik (Google Musik), Filme (auch in HD), Navigation (Navigon Mobil Navigator), und Hörbücher (SiFi) werden genial dargestellt.
Aber Bücher?
Durch ein Buch der IHK bin ich erst darauf gekommen, dass was fehlt.
Aber, aber !!!???
Nach einigem Hin- und Her habe ich mich für den Reader Aldiko entschieden.
Er macht genau das was ich brauche.
Ich habe zwar auch noch das App Onleihe um auf meine Bücherei Online zu zugreifen,
aber da ich auch sehr viele eigene
Bücher (meist IT-Fachbücher) im
PDF-Format habe ist Aldiko genau
richtig.
Neben Fachbüchern möchte man (ich) evtl. auch mal einen Roman lesen. Deshalb habe ich mich mal umgesehen, wo es Bücher gibt.
Meine erste Anlaufstelle, war Thalia.de . von hieraus habe ich mich dann durch gehangelt. Folgende Seiten habe ich dann gefunden und auch mal genutzt:
ebook2you, Ciando, libri, Amazon.de, pageplace, letzteres ist von der Telekom und greift auf Amazon zu, Digitallesen, Zulu-Ebooks, Internet-Archive, Projekt-Gutenberg, DigBig, (die beiden letzten sind sehr zu empfehlen!!), Beam-Ebooks.
Es gibt dann noch einige andere Seiten. Sowohl legale als auch nicht ganz legale.
Wenn Ihr gute Seiten wisst, postet Sie bitte.
Vorschlag: L=Legal/Seite
N=Nicht legal/Seite
Natürlich ist es ein besonderes Gefühl ein gebundenes Buch in den Händen zu haben. Zuhause in einer Ecke, schön gemütlich, ein gutes Buch und einen guten Wein zu genießen hat was.
Aber dafür fehlt mir leider die Zeit.
Also die Ansprüche etwas reduzieren und es geht auch anders.
Ich habe mir vor einiger Zeit ein Tablet (Motorola XOOM) zu gelegt. Es hat dann etwas gedauert bis alles so war wie ich es wollte. Musik (Google Musik), Filme (auch in HD), Navigation (Navigon Mobil Navigator), und Hörbücher (SiFi) werden genial dargestellt.
Aber Bücher?
Durch ein Buch der IHK bin ich erst darauf gekommen, dass was fehlt.
Aber, aber !!!???
Nach einigem Hin- und Her habe ich mich für den Reader Aldiko entschieden.
Er macht genau das was ich brauche.Ich habe zwar auch noch das App Onleihe um auf meine Bücherei Online zu zugreifen,
aber da ich auch sehr viele eigene
Bücher (meist IT-Fachbücher) im
PDF-Format habe ist Aldiko genau
richtig.
Neben Fachbüchern möchte man (ich) evtl. auch mal einen Roman lesen. Deshalb habe ich mich mal umgesehen, wo es Bücher gibt.
Meine erste Anlaufstelle, war Thalia.de . von hieraus habe ich mich dann durch gehangelt. Folgende Seiten habe ich dann gefunden und auch mal genutzt:
ebook2you, Ciando, libri, Amazon.de, pageplace, letzteres ist von der Telekom und greift auf Amazon zu, Digitallesen, Zulu-Ebooks, Internet-Archive, Projekt-Gutenberg, DigBig, (die beiden letzten sind sehr zu empfehlen!!), Beam-Ebooks.
Es gibt dann noch einige andere Seiten. Sowohl legale als auch nicht ganz legale.
Wenn Ihr gute Seiten wisst, postet Sie bitte.
Vorschlag: L=Legal/Seite
N=Nicht legal/Seite
Freitag, 2. September 2011
IFA Inspirationen
Vor langer, langer Zeit, als Nokia mit seinen Handys noch innovativ war, gab es einen Communikator . Damals die absolute Härte. Diesen Innovativen Stile könnte jetzt Sony mit seinem P-Tab neu aufleben lassen.
Endlich mal wieder eine Idee, die sich nicht im Hintergrund vor Aple in die Hose macht, da sie ganz andere Ansätze zeigt.
derStandard.at hat in seinem Bericht von der IFA berichtet.
Freitag, 7. Januar 2011
Freitag, 19. November 2010
Das OSI Model mal anders
Jeder IT-ler ist irgendwann mal über das OSI Schichten Model gestolpert,
so wie ich auch. Leider hatte ich aber so meine Schwierigkeiten damit es a) zu verstehen und b) es zu lernen.
(-: Jetzt habe ich endlich die Lösung gefunden (-:
Der Satz:
Alle Priester saufen Tequilla nach der Predigt
zeigt die Schichten von 7 nach 1:
Aplikation
Presentation
Session
Transport
Network
Data
Physical
Dienstag, 26. Oktober 2010
Der Einsatz von Social Media Techniken beim digitalen Lernen
Social Media Learning ! ? !
Der Basic Thinking Blog beschäftigt sich in seinem Beitrag über die Mischung aus E-Learning und Sozial Media.
Es lohnt sich mal rein zu schauen.
Wer weitergehende Infos möchte der sollte mal auf die Seite der SMA (Sozial Media Akedemie) Schalten.
Der Basic Thinking Blog beschäftigt sich in seinem Beitrag über die Mischung aus E-Learning und Sozial Media.
Es lohnt sich mal rein zu schauen.
Wer weitergehende Infos möchte der sollte mal auf die Seite der SMA (Sozial Media Akedemie) Schalten.
Bank mal anders II
Kleiner Nachtrag zu Smarva:
Gute Nachrichten zu smava.de gab es im aktuellen Spezial der Stiftung Finanztest für Selbständige. Dort wurde der Online-Kreditmarktplatz bereits zum vierten Mal positiv bewertet und als günstige Alternative zur Bank eingeschätzt.
Ebenso erfreulich: Auch die Wirtschaftswoche beschreibt smava.de als gute Alternative zum Bankkredit. Dabei wird die Geschichte der Berliner Bauunternehmerin Carola Kirchner erzählt, die ihren neuen Firmenwagen mit Hilfe von smava.de schnell und einfach finanziert hat. Die Geschichte von Frau Kirchner findet sich auch als Video auf smava.de – hier: Carola Kirchners Weg zum Kredit.
Ich wünsche euch viel Erfolg und gute Geschäfte auf smava
Gute Nachrichten zu smava.de gab es im aktuellen Spezial der Stiftung Finanztest für Selbständige. Dort wurde der Online-Kreditmarktplatz bereits zum vierten Mal positiv bewertet und als günstige Alternative zur Bank eingeschätzt.
Ebenso erfreulich: Auch die Wirtschaftswoche beschreibt smava.de als gute Alternative zum Bankkredit. Dabei wird die Geschichte der Berliner Bauunternehmerin Carola Kirchner erzählt, die ihren neuen Firmenwagen mit Hilfe von smava.de schnell und einfach finanziert hat. Die Geschichte von Frau Kirchner findet sich auch als Video auf smava.de – hier: Carola Kirchners Weg zum Kredit.
Ich wünsche euch viel Erfolg und gute Geschäfte auf smava
Internet
Alle sprechen derweil von dem Firefox Addin Firesheep.
Der Blog "Stadt Bremerhaven" befasst sich in einem Artikel damit. Allerdings zeigen Sie auch einen Weg aus der Misere. Über ein weiteres Firefox Addin "HTTPS Everywhere" kann man sich schützen.
Überhaupt hat der Blog einige gute Anregungen.
Der Blog "Stadt Bremerhaven" befasst sich in einem Artikel damit. Allerdings zeigen Sie auch einen Weg aus der Misere. Über ein weiteres Firefox Addin "HTTPS Everywhere" kann man sich schützen.
Überhaupt hat der Blog einige gute Anregungen.
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Bücherregale
Ich möchte euch auf die folgende Seite aufmerksam machen.!
Wikibooks ist eine Bibliothek mit Lehr-, Sach- und Fachbüchern. Jeder kann und darf diese Bücher frei nutzen und bearbeiten. Unsere Lehrbücher spiegeln bereits gesichertes Wissen wider, das heißt die hier vermittelten Kenntnisse sind in ähnlicher Form in anderen tatsächlich publizierten Werken des jeweiligen Fachs bereits dargestellt.
Am 10. Juli 2003 wurde „Wikibooks“ als eines der Wikimedia-Projekte ins Leben gerufen. Die deutschsprachige Ausgabe gibt es seit dem 21. Juli 2004. Seither hat eine Vielzahl von Freiwilligen 16.413 Buchkapitel in 679 Büchern angefertigt. Die 46 bereits fertigen Bücher sind im Buchkatalog zu finden.
Bei Wikibooks kann und darf sich jeder konstruktiv beteiligen und sein Wissen einbringen – die ersten Schritte sind ganz einfach. Auf unserem Projektportal gibt es weitere Hilfestellungen sowie Möglichkeiten zur Beteiligung. Die Rundschau informiert über Neuigkeiten bei Wikibooks, das Schwarze Brett zeigt die neuesten Hilfe-Gesuche auf.
Am 10. Juli 2003 wurde „Wikibooks“ als eines der Wikimedia-Projekte ins Leben gerufen. Die deutschsprachige Ausgabe gibt es seit dem 21. Juli 2004. Seither hat eine Vielzahl von Freiwilligen 16.413 Buchkapitel in 679 Büchern angefertigt. Die 46 bereits fertigen Bücher sind im Buchkatalog zu finden.
Bei Wikibooks kann und darf sich jeder konstruktiv beteiligen und sein Wissen einbringen – die ersten Schritte sind ganz einfach. Auf unserem Projektportal gibt es weitere Hilfestellungen sowie Möglichkeiten zur Beteiligung. Die Rundschau informiert über Neuigkeiten bei Wikibooks, das Schwarze Brett zeigt die neuesten Hilfe-Gesuche auf.
Jabber Acount erstellen
Jabber in 5 Minuten
Da mich in letzter Zeit immer mehr Menschen auf Jabber ansprechen und v.a. wissen wollen wie es funktioniert sich auf die schnelle einen Jabber-Account inklusive zugehöriger Software einzurichten, habe ich mich kurzerhand entschlossen eine Schnellanleitung für ungeduldige zu basteln. Auch über meinen Artikel “Warum eigentlich Jabber“, kommen immer mehr Jabber-begeisterte auf diesen Blog, daher nun schnell die wichtisten Punkte…
1. Jabber-Software
Es gibt zahlreichen Clients die Jabber unterstützen, da wir hier aber eine Schnellanleitung haben wollen, erfolgt kein großer Vergleich, sondern schlichtweg eine persönliche Empfehlung. Mit Pidgin funktioniert Jabber sowohl unter Windows als auch unter Linux. Für Mac-User tut Adium angeblich gute Dienste. Beide Programme können übrigens hervorragend auch mit anderen IM-Diensten wie ICQ, MSN, Yahoo, etc. pp. umgehen. Die Account dieser Anbieter können damit parallel ohne zusätzliche Software betrieben werden,
Beide Programme sind entsprechend des jeweiligen Betriebssystem zu installieren - im Falle von Windows reicht bei Pidgin ein Doppelklick auf die exe-Dateien. Linux- und Mac-User sollten auch ohne Anleitung in der Lage sein Software zu installieren :D. Für Ubuntu-User gibt’s der Einfachheit halber unter anderem bei Getdeb entsprechende deb’s.
2. Account einrichten
Bei Jabber wird der Account in der Regel direkt über die Software eingerichtet. Jeder darf seinen Jabber-Server frei wählen. Für den Anfang und wiederum der Einfachheit halber wählen wir jabber.org aus. Im Programm fügen wir also ein Konto hinzu (Pidgin: Menü Konten -> Ändern/Hinzufügen -> Hinzufügen), wählen das entsprechende Protokoll (Jabber bzw. XMPP) aus und geben unsere Daten ein. Der Benutzername kann frei gewählt werden. Als Domain verwenden wir jabber.org, geben bei Ressource etwas ein wie z.B. “Home” (dazu ein ander mal mehr) und bestimmen ein Passwort. Durch einen klick auf den Button registrieren erfolgt nach wenigen Sekunden ein Bestätigungsfenster in dem Benutzername und Passwort schon vorausgewählt sind. Ein bestätigender Klick auf “Registrieren” vervollständigt die Registrierung und das Konto ist eingerichtet.
Ein Klick auf das Kästchen vor den Konteninformationen sollte das Häkchen darin aktivieren und das Konto ist nach wenigen Sekunden online. Wenn alles geklappt hat sollte man folgende Nachricht vom Server erhalten:
(17:13:10) jabber.org:
Welcome to the jabber.org IM service. For information about this service visit http://status.jabber.org
3. Fertig
Entsprechend kann es natürlich passieren, dass bei einem bereits vorhandenen Benutzernamen eine Fehlermeldung erscheint. Die genauen Meldungen unterscheiden sich von Software zu Software, aber der grundsätzliche Ablauf sollte bei allen Systemen gleich sein.
Nun kann fleissig damit begonnen werden Jabber-Kontakte hinzuzufügen oder weitere Accounts anderer Netzwerke einzurichten.
Jabber funktioniert übrigens auch mit einem evtl. bereits vorhandenen Google-Account (muss kein Gmail-Account sein). Entsprechende Anleitung für unterschiedliche Software oder einfach Google Talk finden sich unter http://google.com/talk)
Jabber
Einen Jabber-Account erstellen geht genau so schnell wie das Einrichten eines ICQ, AIM, MSN oder Yahoo Accounts. Ich persönlich nutze/teste:
Google-Talk, ICQ, Web.de, Jabber.org, Jabber.ccc.de, MSN, Facebook und Skype. Von Twitter habe ich mich wieder getrennt.
Hier soll aber das Jabber Protokoll, auch bekannt als XMPP vorgestellt werden. Das wichtigste zuerst:
Jabber ist kein Netzwerk. Im Gegensatz zu ICQ, MSN, AIM und wie sie nicht alle heißen, hat Jabber keinen Betreiber, keine zentralen Server - die demnach auch nicht ausfallen können - und auch keinen kommerziellen Hintergrund. Jabber ist erstmal nichts anderes als ein Protokoll. Ein Protokoll ist die Basis eines IM-Netzwerkes die festlegt in welcher Form Nachrichten, Bilder, Sprache, usw. übertragen werden. Wer also z.B. ein Programm zum Chatten in einem IM-Netzwerk programmieren will, muss das Protokoll kennen. Andernfalls könnte er sich nicht mal anmelden. Im Falle von ICQ, MSN, AIM,… ist das jeweilige Protokoll nicht öffentlich verfügbar. Viele Implementierungen anderer Programme (Trillian, Miranda,…) basieren auf einem “Hack” um das jeweilige Netzwerk nutzen zu können. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn der jeweilige Netzbetreiber was am Protokoll ändert und die genannten Programme dann nicht mehr darauf zugreifen können bis ein entsprechendes Update verfügbar ist. Bei Trillian hat das in der Vergangenheit durchaus auch schon mal Monate gedauert bis ein Update zur Verfügung stand. Ich war zu meiner Windows-Zeit selbst intensiver Trillian-Pro-Nutzer.
Jabber hingegen ist ein offenes Protokoll. Genauer gesagt ist Jabber die Ansammlung mehrerer XML-basierter Protokolle. Nun gibt es mittlerweile zahlreiche Firmen und Organisationen, die sowohl OpenSource als auch ClosedSource-Anwendungen für Jabber geschrieben haben - sowohl Server als auch Clients - also “Chatprogramme” für den PC. Gerade im Bereich der Clients gibt es fast ausschließlich OpenSource-Lösungen. Einige Beispiele dafür sind Pidgin (ehemals Gaim), PSI und Spark. Spark ist dabei ein hervorragendes Beispiel wie Kommerz und OpenSource bei immer mehr Projekten verschmelzen. Der Herausgeber von Spark hat sich vor nicht allzu langer Zeit dazu entschlossen, seinen kommerziellen Jabber-Server Wildfire als Openfire in einer OpenSource-Version weiterzuentwickeln.
Google-Talk, ICQ, Web.de, Jabber.org, Jabber.ccc.de, MSN, Facebook und Skype. Von Twitter habe ich mich wieder getrennt.
Hier soll aber das Jabber Protokoll, auch bekannt als XMPP vorgestellt werden. Das wichtigste zuerst:
Jabber ist kein Netzwerk. Im Gegensatz zu ICQ, MSN, AIM und wie sie nicht alle heißen, hat Jabber keinen Betreiber, keine zentralen Server - die demnach auch nicht ausfallen können - und auch keinen kommerziellen Hintergrund. Jabber ist erstmal nichts anderes als ein Protokoll. Ein Protokoll ist die Basis eines IM-Netzwerkes die festlegt in welcher Form Nachrichten, Bilder, Sprache, usw. übertragen werden. Wer also z.B. ein Programm zum Chatten in einem IM-Netzwerk programmieren will, muss das Protokoll kennen. Andernfalls könnte er sich nicht mal anmelden. Im Falle von ICQ, MSN, AIM,… ist das jeweilige Protokoll nicht öffentlich verfügbar. Viele Implementierungen anderer Programme (Trillian, Miranda,…) basieren auf einem “Hack” um das jeweilige Netzwerk nutzen zu können. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn der jeweilige Netzbetreiber was am Protokoll ändert und die genannten Programme dann nicht mehr darauf zugreifen können bis ein entsprechendes Update verfügbar ist. Bei Trillian hat das in der Vergangenheit durchaus auch schon mal Monate gedauert bis ein Update zur Verfügung stand. Ich war zu meiner Windows-Zeit selbst intensiver Trillian-Pro-Nutzer.
Jabber hingegen ist ein offenes Protokoll. Genauer gesagt ist Jabber die Ansammlung mehrerer XML-basierter Protokolle. Nun gibt es mittlerweile zahlreiche Firmen und Organisationen, die sowohl OpenSource als auch ClosedSource-Anwendungen für Jabber geschrieben haben - sowohl Server als auch Clients - also “Chatprogramme” für den PC. Gerade im Bereich der Clients gibt es fast ausschließlich OpenSource-Lösungen. Einige Beispiele dafür sind Pidgin (ehemals Gaim), PSI und Spark. Spark ist dabei ein hervorragendes Beispiel wie Kommerz und OpenSource bei immer mehr Projekten verschmelzen. Der Herausgeber von Spark hat sich vor nicht allzu langer Zeit dazu entschlossen, seinen kommerziellen Jabber-Server Wildfire als Openfire in einer OpenSource-Version weiterzuentwickeln.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Soziale Netzwerke als Kommunikationsplattform IV
Checkliste: Kriterien für die Teilnahme an sozialen Netzwerken
von Ralf Monzel
| Kriterien für die Teilnahme an sozialen Netzwerken | |
|---|---|
| 1. Geeignetes Netzwerk auswählen | Kriterien für die Auswahl sind u. a.:
|
| 2. Profil anlegen | Unter anderem sollten Sie auf Folgendes achten:
|
| 3. Informationen einstellen |
|
| 4. Regelmäßig Daten und Profil überprüfen |
|
Soziale Netzwerke als Kommunikationsplattform III
Aktive Nutzung
von Ralf Monzel
Im Laufe der Mitgliedschaft werden dann weitere Informationen preisgegeben. Hierzu zählen zum Beispiel berufliche Verknüpfungen mit anderen Mitgliedern des Netzwerkes, Teilnahme an Nutzergruppen, Kommentare und Anmerkungen zu und von anderen Teilnehmern bis hin zu privaten Fotos.Diese Informationen sind öffentlich einsehbar, können aber in der Regel vom Nutzer so eingerichtet werden, dass nur ausgewählte Personen Zugriff auf die Daten haben. Eine Ausnahme stellt der Plattformbetreiber dar. Dieser kann die Daten einsehen und zusätzlich auch das Verhalten innerhalb des Netzwerkes nachvollziehen. Infolgedessen verfügt er über sehr detaillierte Profile der einzelnen Mitglieder. Diese Profildaten können zum Beispiel für Werbemaßnahmen auf der Plattform eingesetzt werden.
In Bezug auf Werbemaßnahmen bestimmt das Telemediengesetz (TMG), dass eine Verwendung von personenbezogenen Nutzungsdaten nur zulässig ist, soweit der Betroffene wirksam darin eingewilligt hat. Werden im Rahmen der Werbemaßnahmen Daten genutzt, die der Teilnehmer in seinem Profil angegeben hat, so muss er nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) mindestens eine Widerspruchsmöglichkeit haben. Die Aufsichtsbehörden empfehlen, dass die Anbieter die Nutzer selbst darüber entscheiden lassen, ob - und wenn ja, welche - Profil- oder Nutzungsdaten zur zielgerichteten Werbung durch den Anbieter genutzt werden dürfen. Diese Empfehlung wird in der Praxis nur restriktiv umgesetzt.
Zugriffe beschränken
Viele Netzwerke bieten dem Teilnehmer die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wem er welche Daten zugänglich machen will. Damit kann er selbst festlegen, welche Daten öffentlich zugänglich und welche nur für bestimmte Gruppen (Freunde, Mitglieder einer Arbeitsgruppe im Netzwerk etc.) verfügbar sind.Praxis-Tipp
Generell sollte - sofern vorhanden - die Möglichkeit genutzt werden, Suchmaschinen den Zugriff auf die Daten zu verweigern. Damit kann zum einen der Zugriff auf die Informationen durch Dritte erschwert werden. Zum anderen können unliebsame Daten so eher aus dem Internet entfernt werden.
Nicht alle Informationen öffentlich machen
Die Angabe personenbezogener Daten und Informationen gehört zur Teilnahme an sozialen Netzwerken dazu. Ohne solche Angaben kann ein soziales Netzwerk nicht sinnvoll genutzt werden. Allerdings muss man - überspitzt gesagt - nicht gleich sein ganzes Leben darlegen. Man sollte genau überlegen, was, wie und wo geäußert wird. Das Internet ist hier ein sehr verführerisches Medium: Wer käme auf die Idee, seinen Namen mit Adresse und Arbeitgeber über das Radio jedermann mitzuteilen und dann auch noch über seinen Arbeitgeber schlecht zu reden. Hier denkt man sofort, Radio - das kann ja jeder hören und vielleicht auch der Arbeitgeber. Bei der Internetnutzung treten solche Bedenken nicht auf oder werden nicht ausreichend beachtet.Hinweis
Soziale Netzwerke können eine gute Informationsquelle für Arbeitgeber und potenzielle Auftraggeber sein. Ebenso können die Angaben auch für werbliche Zwecke, für Versicherungsunternehmen oder Vermieter von Privatwohnungen interessant sein.
Gesundes Misstrauen bewahren!
Wie für das Internet allgemein, so gilt auch bei der Teilnahme an sozialen Netzwerken, dass man "Unbekannten" mit einem gesunden Misstrauen gegenübertreten sollte. Nicht alles, was veröffentlicht wird, entspricht der Wahrheit. Das gilt auch für Personen und deren Profile.Persönlichkeitsrechte Dritter beachten
Neben den eigenen Rechten müssen durch den Nutzer auch die Rechte Dritter beachtet werden. Besonders anfällig für Rechtsverletzungen innerhalb sozialer Netzwerke sind Fotos oder Videos mit erkennbaren (identifizierbaren) Personen. Dabei sind nicht nur die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Personen zu beachten, sondern auch das Urheberrecht des Fotografen.Praxis-Tipp
Verzichten Sie auf das Einstellen von Personenfotos, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, dass die erkennbaren Personen ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben haben. Bei von Dritten aufgenommenen Fotos sollte der Fotograf zuvor um Erlaubnis zur Veröffentlichung gebeten werden. Handelt sich um Fotos von Profi-Fotografen, zum Beispiel bei Passfotos (für das eigene Profil) oder auf einem Betriebsfest, so sollte die Erlaubnis schriftlich vorliegen. Damit kann bewiesen werden, dass man ein entsprechendes Nutzungsrecht hatte und so keine weiteren Lizenzgebühren anfallen.
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