Mittwoch, 10. März 2010

Zitat des Tages

Was wir brauchen, 
sind ein paar verrückte Leute!; 
seht euch an, 
wohin uns die Normalen gebracht haben.

George Bernard Shaw

Datensicherung mit XCOPY

Auch unter Win 7 lebt die Kommando Zeile! 

Das Microsoft Betriebssystem mag moderner geworden sein, bei Problemen will es aber doch "Heim zu Mama". 

Diesen Umstand kann man sich zu nutzen machen, um unter Windows Prozesse zu steuern.

Ein wichtiger Prozess, der ständig stattfindet, ist das Kopieren.
Von Drag'n'Drop, deutsch „Ziehen und Fallenlassen“ bis zum Befehl  xcopy c:/verz./*.* d:7verz./*.* gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Eine der besten, z.B. auch um automatisiert zu kopieren, ist xcopy.
XCopy wird über Parameter gesteuert. Mittels XCOPY lassen sich schnell große Datenmengen mit allen Nutzer rechten und Dateiattributen auf einen anderen (Wechsel-) Datenträger kopieren, der dann in einem ausreichend geschützten Safe vor der Unbill kursierender Viren, Würmer sowie der täglichen Gefahr durch Plattencrashs oder Softwarefehler verborgen wird. 
Die sinkenden Preise für Festplatten und mobile USB 2.0 Gehäuse machen die Datensicherung auf solchen Geräten sehr einfach und kostengünstig. 

Das gute alte Magnetbandlaufwerk hat zwar sicherlich noch immer seine Daseinsberechtigung. Bei kleineren Firmen oder im Privatbereich reichen Wechselfestplatten jedoch meiner Meinung nach meistens aus. Langfristige Datensicherung lässt darüber hinaus von Zeit zu Zeit auch auf DVD machen.

Optionen des Befehls XCOPY


/A

Kopiert nur Dateien mit gesetztem
Archivattribut, ändert das Attribut
nicht
/M

Kopiert nur Dateien mit gesetztem 
Archivattribut, setzt das Attribut 
nach dem Kopieren zurück.
/D:M-T-J
Kopiert nur die an oder nach dem Datum 
geänderten Dateien. Ist kein Datum 
angegeben, werden nur Dateien kopiert, 
die neuer als die bestehenden 
Zieldateien sind.
/Exclude:
Datei1
[+Datei2]
[+Datei3]
Gibt eine Liste von Zeichenfolgen an. 
Jede Zeichenfolge sollte in einer 
einzelnen Zeile in der Datei angezeigt 
werden. Wenn eine der Zeichenfolgen 
Teil des absoluten Verzeichnispfads der 
zu kopierenden Datei ist, wird diese 
Datei vom Kopiervorgang ausgeschlossen. 
Beispiel: Bei der Zeichenfolge \obj\ 
oder .obj werden alle Dateien unterhalb 
des Verzeichnisses OBJ bzw. alle Dateien 
mit der Erweiterung .obj vom Kopiervorgang 
ausgeschlossen.
/P

Fordert vor dem Erstellen jeder Zieldatei 
eine Bestätigung
/S

Kopiert Verzeichnisse und Unterverzeichnisse, 
die nicht leer sind
/E

Kopiert alle Unterverzeichnisse 
(leer oder nicht leer).


Wie /S /E. Mit dieser Option kann die 
Option /T geändert werden.
/V

Überprüft jede neue Datei auf Korrektheit
/W

Fordert vor dem Beginn des Kopierens zu 
einem Tastendruck auf
/C

Setzt das Kopieren fort, auch wenn Fehler 
auftreten
/I

Falls Ziel nicht vorhanden ist und mehrere 
Dateien kopiert werden, nimmt XCOPY an, 
dass das Ziel ein Verzeichnis ist
/Q

Zeigt beim Kopieren keine Dateinamen an
/F

Zeigt die Namen der Quell- und Zieldateien 
beim Kopieren an
/L

Listet die Dateien auf, die ggf. kopiert 
werden
/G

Ermöglicht das Kopieren von verschlüsselten 
Dateien auf ein Ziel wo Verschlüsselung 
nicht unterstützt wird
/H

Kopiert auch Dateien mit den Attributen 
'Versteckt' und 'System'
/R

Überschreibt schreibgeschützte Dateien
/T

Erstellt die Verzeichnisstruktur, kopiert 
aber keine Dateien. Leere oder 
Unterverzeichnisse werden nicht kopiert.
/T /E

Um auch diese zu kopieren, müssen Sie diese 
Optionen angeben
/U

Kopiert nur Dateien, die im Zielverzeichnis 
vorhanden sind
/K

Kopiert Attribute. Standardmäßig wird 
'Schreibgeschützt' gelöscht
/N

Beim Kopieren werden die erzeugten Kurznamen 
verwendet
/O

Kopiert Informationen über den Besitzer und ACL
/X

Kopiert Dateiüberwachungseinstellungen 
(bedingt /O)
/Y

Unterdrückt die Aufforderung zur Bestätigung, 
dass eine vorhandene Zieldatei überschrieben 
werden soll.
/-Y

Fordert zur Bestätigung auf, dass eine 
bestehende Zieldatei überschrieben werden soll.
/Z

Kopiert Dateien in einem Modus, der einen 
Neustart ermöglicht


Mit diesem Befehl werden alle Unterverzeichnisse (/E), unabhängig davon, ob sie leer sind oder nicht (/S), von [QUELLE] zu [ZIEL] kopiert. 
Hierbei wird das Kopieren auch dann fortgesetzt, wenn Fehler auftauchen (/C) oder die Dateien eigentlich als "versteckt" oder "System" gekennzeichnet sind (/H). 
Zusammen mit der Datei werden auch alle Schreib- und Benutzerrechte mit kopiert, die für die Datei im System hinterlegt sind (/O).
Sollte im Zielverzeichnis bereits eine alte Version des Backups vorhanden sein, kann man XCOPY veranlassen, dass auch dann überschreiben werden, wenn sie schreibgeschützt sind (/R). Zur Vermeidung von ständigen Fragen lässt sich angeben, dass alle fraglichen Dateien überschrieben werden sollen (/Y) und dabei nur die jeweils aktuelleren Dateien erhalten bleiben sollen (/D).
Als zusätzliche Absicherung kann XCOPY auch alle kopierten Dateien überprüfen (/V). Somit lässt sich zum Beispiel eher verhindern, dass ausgerechnet die alles entscheidende Kundendatei in einen fehlerhaften Sektor der Backup-Festplatte kopiert wurde.

IF NOT EXIST "\\SERVER\backup\%USERNAME%" mkdir \\SERVER\backup\
%USERNAME%
XCOPY "%HOMEDRIVE%\%HOMEPATH%\*.*" "\\SERVER\backup\
%USERNAME%" /S /E /C /H /R /Y /D

Durch Parameter lässt sich zum Beispiel ein XCOPY-Befehl bauen, der sich prima in der Logon-Datei eines Windows Rechners einbauen lässt. Im dargestellen Beispiel wird das Userverzeichnis des aktuell angemeldeten Benutzers auf den Server kopiert.

Um nun wieder den Dreh von Mama zur 8. Generation zu bekommen noch ein kleines Beispiel:

Mit dem Editor eine neue txt Datei anlegen und z.B. 10uhr.bat nennen.
In diese Datei den folgenden Text "xcopy c:\Verz.\*.* d:\10uhr\*.* /e/c/y/d" kopieren.

Dabei an die eigenen bedürfnisse anpassen!
xcopy = der Befehl
c:\verz.\*.* = von wo wird was kopiert
d:\10uhr\*.*

=

Dateien werden in das
Verzeichnis "10uhr" kopiert
/e

=

kopiert alle Unterverzeichnisse
(leer oder nicht leer)
/c

=

setzt das Kopieren fort, auch
wenn Fehler auftreten
/y

=

unterdrückt die Aufforderung zur
Bestätigung, dass eine vorhandene Zieldatei überschrieben werden soll
d

=

ist kein Datum angegeben, werden
nur Dateien kopiert, die neuer als die bestehenden Zieldateien sind

Diese Batch dann über den Scheduler mit dem gewünschten Zeitintervall eintragen. Dafür in der Eingabeaufforderung "taskschd.msc" eingeben und "Enter" drücken. 
Es wird die Aufgabenplanung geöffnet. Dort unter Aktion "Einfache Aufgabe erstellen" auswählen. 
Hier der ganzen Geschichte einen Namen geben und evt eine Beschreibung. Weiter. 
Im Trigger auswählen wie oft gesichert werden soll. 
Im nächsten Fenster wird dann gewählt, wann es los gehen soll und um wie viel Uhr. Dann bei Aktion "Programm starten" anklicken und die Bat Datei auswählen. Fertig

Teamviewer für das iPhone

Wie der Basic Thinking Blog berichtet, hat es das Tool Teamviewer geschafft in den App Store zu kommen. Es wird für Remotesitzungen  gebraucht und ist sehr einfach zu bedienen.
Den Jungs fiel es gestern beim Blick auf die Charts der kostenlosen Apps auf: TeamViewer hat den Sprung auf das iPhone und den iPod Touch geschafft. Wer TeamViewer bislang nicht kannte, dem sei gesagt, dass es mit die beste Fernwartungssoftware ist. Ohne die MAC- oder IP-Adresse des Partnerrechners (früher sagte man “Slave” dazu) zu kennen, Ports freizugeben, Firewalls zu umgehen oder ein Konto anlegen zu müssen, lässt sich damit die Steuerung eines anderen Computers übernehmen.

Dienstag, 9. März 2010

Ubuntu für Netbooks

Ubuntu-Netbook-Remix 9.10 "Karmic Koala"
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Hinweis:
"Ubuntu Netbook Remix" wird mit Ubuntu 10.04 "Lucid Lynx" in "Ubuntu netbook Edition" umbenannt. Offiziell geschieht dies mit der Freigabe der zweiten Alphaversion
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Da Netbooks i. d. R. kein CD-Laufwerk besitzen, muss man sich einen bootfähigen Live-USB-Stick erstellen. Das ISO-File, welches man benötigt, um sich einen solchen Stick zu bauen, findet man hier, eine Installations-Anleitung hier. Natürlich kann auch ein externes CD-Laufwerk verwendet werden, um die Installation durchzuführen. Des Weiteren ist es möglich, den Ubuntu-Netbook-Remix nachträglich zu einer Standard-Ubuntu-Installation hinzuzufügen.
Bild: ubuntuusers.de

Zitat des Tages

Wer glaubt,
ein Christ zu sein,
weil er die Kirche besucht,
irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto,
wenn man in eine Garage geht.

Albert Schweitzer

Android


Der DPunkt Verlag bietet die erste Auflage des Programmierbuches Android, Grundlagen und Programmierung von Arno Becker und Marcus Pant zum freien Download als PDF Datei.
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Hinweis: Die gedruckte Version der 1. Auflage von "Android. Grundlagen und Programmierung" ist ausverkauft. Bis zum Erscheinen der 2. Auflage im Mai 2010 stellen wir Ihnen hier kostenlos das PDF der 1. Auflage zur Verfügung. Laden Sie sich das PDF über den Link "Kostenloser Download" auf dieser Seite herunter.
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Das Android SDK bietet Java-Entwicklern neue, interessante Möglichkeiten der Anwendungsentwicklung. Über den Sprachumfang von Java SE hinaus gibt es zahlreiche Android-spezifische neue Klassen, die der Programmierung von Anwendungen für mobile Computer, insbesondere Mobiltelefone, Rechnung tragen.
Das Buch versetzt Java-erfahrene Leser in die Lage, professionelle Software für die Android-Plattform zu entwickeln. Dabei werden die besonderen Rahmenbedingungen berücksichtigt, die sich aus geringer Prozessorleistung, instabilen Netzwerkverbindungen und plötzlichen Programmunterbrechungen, z.B. durch Telefonanrufe, ergeben.

Montag, 8. März 2010

Explorer erweitern

Wer unter Win 7, im Explorer Kontextmenü " in Ordner kopieren" resp. "in Ordner verschieben" vermisst, der kann dies Nachrüsten.
Unter Start im Suchfenster "regedit" eingeben, dann Enter drücken und die UAC Abfrage bestätigen.
Jetzt den Pfad 
HKEY_CLASSES_ROOT - AllFilesystemObjects - shellex - ContextMenuHandlers suchen und im rechten Feld mit der Rechten Maustaste einen neuen Schlüssel erzeugen.
Diesen nennen Sie dann:
{C2FBB630-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}

Diesen Vorgang wiederholen wir noch einmal und nennen den zweiten Schlüssel:
{C2FBB631-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}

Anschließend sollten im Explorer  Kontexmenü die beiden neuen Einträge vorhanden sein.