Dienstag, 30. März 2010

Neue Roboter: Clever, flexibel und teamfähig

Der Technology Review berichtet das es Anstrengungen gibt Roboter flexibler zu gestalten:
Als die Industrie, allen voran die Deutschen Autobauer, in den 1980er massiv auf Roboter setzte, fürchtet so mancher um seinen Arbeitsplatz. Kein Wunder: Gegen die atemberaubender Geschwindigkeit mit der die Maschinen schneiden und schweißen sehen menschliche Werker bisweilen alt aus. Doch entgegen vieler Befürchtungen ist der unaufhaltsame Siegeszug der Maschinen ins Stocken geraten - zu unflexibel waren die maschinellen Arbeiter, taub, blind und dumm.
Das soll sich nun ändern: Die Ideenschmieden der Mechatronik schicken sich neuerdings an, Menschenähnlichkeit in einer neuen Generation von Robotern tatsächlich zu verwirklichen. Und das nicht nur in humanoiden Servicemaschinen, die – uns äußerlich gleichend – zum allgemeinen Vergnügen auf Messevorführungen Getränke anbieten, sondern vor allem in industriellen Produktionsanlagen. Lesen Sie in in der April-Ausgabe von Technology Review, wie Forscher Roboter mit künstlicher Intelligenz ausstatten, damit sie  ein Selbstgefühl erwerben und für unbekannte Probleme eigene Lösungen finden.

Vergessliche Computer

Heise Online berichtet das Informatiker versuchen Robotern das Vergessen bei zu bringen.
Es gebe immer wieder kritische Nachfragen von den Gutachtern, wenn er Mittel für Konferenzen beantrage, sagte Wan Ching Ho von der University of Hertfordshire bei der Abschlussdiskussion des Symposiums Remembering Who We Are – Human Memory for Artificial Agents in Leicester. Denn immer wieder wird bei solchen Tagungen über das Vergessen diskutiert und wie man es virtuellen Agenten oder Robotern beibringen kann. Das Vernichten von Informationen scheint vielen Informatikern offenbar gegen die Ehre zu gehen. Dennoch konnte das Symposium im Rahmen der Jahrestagung der Society for the Study of Artificial Intelligence and Simulation of Behaviour stattfinden und erlaubte interessante Einblicke in ein sich gerade neu formierendes Forschungsgebiet..........

Bank mal anders

Smava ist eine Bank oder doch nicht.
Smava ist eine Plattform, über die man Geld leihen oder verleihen kann.
Smava wird drei Jahre alt.

smava.de ist Deutschlands größtes Kreditportal, auf dem Kreditnehmer und Anleger direkt miteinander Geldgeschäfte tätigen. smava ist die clevere Alternative zu Banken und bietet bessere Konditionen als bisher, da Kunden sich die bei Bankgeschäften üblichen Spanne zwischen Einlagen- und Kreditzins teilen.

smava funktioniert so: Konsumenten und Selbständige können ihren Kreditwunsch zwischen 1.000 Euro und 50.000 Euro schnell und unbürokratisch online auf smava.de einstellen. Nach Einsendung der Unterlagen und Prüfung durch smava wird das Kreditprojekt dann direkt von privaten Anlegern finanziert. Danach wird das Geld in der Regel innerhalb von 48 Stunden ausgezahlt. Der Preis für den Kredit ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Da smava sich um die gesamte Abwicklung kümmert, findet kein persönlicher Kontakt zwischen dem Kreditnehmer und den Anlegern statt.

Anleger können von 250 Euro bis zu insgesamt 100.000 Euro vergleichbar wie bei Mikrokrediten in geprüfte Privatkredite aus Deutschland investieren. Zusätzlich zu klassischen Anlagekriterien wie dem Rendite- und Risikoprofil eines Kreditnehmers erhalten Anleger zusätzliche Informationen zum Projektzweck. smava bietet sichere Rahmenbedingungen, da jeder Kreditnehmer geprüft wird. Für den Schutz des Kapitaleinsatzes gibt es Anleger-Pools, die als gemeinschaftliche Absicherung gegen einen möglichen Kreditausfall funktionieren. Wenn z.B. in einem Pool von 100 Anlegern der Kredit eines Anlegers ausfällt, wird der Verlust von den anderen 99 anteilig ausgeglichen.

Kreditnehmer profitieren bei ihrem Kredit von günstigen Zinsen und können ihn jederzeit kostenfrei zurückzahlen. Für Selbständige vorteilhaft ist, dass keine Sicherheiten hinterlegt werden müssen.

Anleger profitieren bei smava von einer höheren Rendite als bei anderen verzinsten Anlageformen. Im Jahr 2009 konnten smava Anleger eine Rendite von 7,5% nach Abzug aller Kosten erreichen. Da Anleger bei smava ein für sie interessantes Projekt fördern, erhalten sie neben einer finanziellen auch eine soziale Rendite.

Das smava-Konzept überzeugte unabhängige Finanzexperten bereits mehrfach. So kürte die Finanzzeitschrift EURO smava zum Testsieger aller deutschen Kreditportale. Ebenso bewertete Stiftung Warentest smava drei Jahre hintereinander positiv.

smava verdient Geld, indem der Kreditnehmer eine einmalige Erfolgsgebühr bei Zustandekommen eines Kreditvertrages zahlt. Anleger zahlen eine einmalige Bearbeitungsgebühr pro Geldanlage.

smava ist keine Bank, sondern Betreiber des Kreditportales und Vermittler. smava arbeitet mit der Bank für Investments und Wertpapiere (biw AG) zusammen. Die Bank vergibt die von den Anlegern ausgewählten Kredite und verkauft diese ohne Preisaufschlag an die Anleger weiter. Deshalb benötigen weder Anleger noch Kreditnehmer eine Banklizenz. Dadurch unterliegen die Daten der Anleger und Kreditnehmer dem Bankgeheimnis. Ein weiterer wichtiger Partner des Marktplatzes ist die SCHUFA Holding AG. Zudem arbeitet smava mit dem Inkasso-Unternehmen Intrum Justitia zusammen. Die smava GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin, das von einem erfahrenen Management aus dem Finanz- und Internet-Bereich gestartet wurde.

Donnerstag, 25. März 2010

Das Kinderbuch der Zukunft

Beim Basic Thinking Blog wird das Kinderbuch der Zukunft vorgestellt.

NTP-Software vs W32Time

Wer den Windows-Dienst W32Time nutzt, um seine Rechneruhren zu synchronisieren, merkt schnell das die Systeme bei längerer Laufzeit um einige Sekunden auseinander driften. Wie bekommt man es hin, dass sie möglichst gut übereinstimmen?
Zwar nutzt W32Time das Network Time Protocol zur Synchronisierung, das bei passender Hardware, geeigneten Zeitquellen und geringer Netzlatenz eine Übereinstimmung im 10-ms-Bereich ermöglicht. Aber Microsoft hat den W32Time-Dienst nicht als hochpräzise Lösung entworfen: Er soll lediglich dafür sorgen, dass die Abweichung der Systemzeit von der Quelle höchstens im unteren Minutenbereich liegt, damit die Kerberos-Authentifizierung innerhalb von Domänen funktioniert. Für striktere Anforderungen mit maximalen Abweichungen im unteren Sekundenbereich taugt W32Time folglich nicht. Wer zuverlässig hohe Übereinstimmung der Uhren in seinem Netz braucht, muss auf den Hosts eine vollwertige NTP-Implementierung wie etwa die von Meinberg installieren.
Bei einer Runde Minesweeper fällt eine Abweichung der Systemuhr nicht auf, doch wenn scheinbar E-Mails verschwinden, oder bei der Fehlerdiagnose in Logfiles stört sie sehr. Nach einem Konfigurationseingriff und eventuell mit einigen Freeware-Tools weiß der PC stets, wie spät es wirklich ist. Bei "heise Netze" gibt es eine sehr gute Dokumentation.

SpyNet in Microsoft Security Essentals

Wer gerne Microsofts kostenlose Antiviren-Software „Microsoft Security Essentials“ (MSE) nutzen möchte, sollte wissen, dass sie Informationen über das System an Microsofts SpyNet sendet.
MSE registriert Sie automatisch bei SpyNet, einer zentralen Meldestelle für verdächtige Programme, über die unter anderem die Verbreitung von Spyware und anderer Schad-Software gestoppt werden soll. Die Nutzung der MSE ist an eine Basis-Mitgliedschaft in SpyNet gekoppelt.
Die übertragenen Informationen enthalten laut Microsoft keine personenbezogenen Daten; allerdings werden unter Umständen Datei- und Ordnernamen beziehungsweise Urspungs-URLs verdächtiger Dateien gesendet.
In den Datenschutzrichtlinien zu MSE beschreibt Microsoft auch, dass man mit dem Registry-Wert DisableGenericReports unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft Security Essentials das Senden von Fehlerberichten unterbinden kann. Dass man die SpyNet-Mitgliedschaft deaktiviert, ist jedoch nicht vorgesehen; die Teilnahme am Meldesystem ist quasi der Preis, den man für die Nutzung der sonst kostenlosen Software zahlt. Wer das etwa durch Setzen des undokumentierten DWORD-Werts HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Antimalware\SpyNet\SpyNetReporting=0
unterläuft, riskiere auch Funktionseinbußen, erklärte ein Microsoft-Mitarbeiter im Microsoft-Forum

Ruhezustand deaktivieren unter Windows 7

Wie das c't Magazin berichtet, gibt es eine Möglichkeit den Ruhezustand unter Windows 7 abzuschalten.

Wer den Ruhezustand nicht benötigt, weil er den Rechner immer herunterfährt, der kann den Platz für die Datei hiberfil.sys einsparen. 

In Windows XP gab es einen Knopf in den Energieoptionen, um den Ruhezustand zu 
deaktivieren. 

Unter Windows 7 geht das über die Konsole. Starten Sie eine Eingabeaufforderung mit Administrator-Rechten und geben Sie den Befehl powercfg -H Off ein.
Das deaktiviert den Ruhezustand und löscht gleichzeitig hiberfil.sys. Wenn Sie sich später umentscheiden, können Sie den Ruhezustand mit powercfg wieder aktivieren.