Freitag, 1. Oktober 2010

Google New zeigt Updates bei Google Diensten

Google hat so eben eine neue Übersichtsseite gestartet. Google New liefert eine Übersicht über Updates bei allen Google Diensten und soll in Zukunft dann auch über neue Services informieren.
Mit wenigen Handgriffen kann man sich auch nur die Infos raus suchen, die    einen interessieren.

Donnerstag, 16. September 2010

Mehrwert Kommunikation

Hohe Kunst am Hörer

Vorbei sind die Zeiten, in denen IT-Könner allein für sich im stillen Kämmerlein Programmcodes erdachten: Regelmäßiger, direkter Kontakt mit Kunden oder dem eigenen Projektteam gehört heute zum Arbeitsalltag. Kommunikationsmittel Nummer eins für einen schnellen, freundlichen, unkomplizierten Austausch ist dabei nach wie vor das Telefon. Gerade im Gespräch mit Geschäftspartnern und Auftraggebern kann man mit einigen einfachen Tricks und Techniken für einen guten Eindruck sorgen.

Die richtige Haltung

Mimik und Körperhaltung beeinflussen die Stimme. Lächeln Sie beim Telefonieren, dadurch klingen Sie wacher und freundlicher. Setzen Sie sich beim Telefonieren entspannt aufrecht hin: Sie klingen souveräner. Auf keinen Fall sollten Sie den Hörer zwischen Kopf und Schulter festklemmen - dies klingt nicht nur gequält, sondern rächt sich bald durch einen steifen Hals und schmerzende Schultern. Wenn Sie häufig längere Gespräche führen und den Hörer nicht ständig in der Hand halten wollen, leisten Sie sich ein Headset.

Die vollendete Begrüßung

"Ja? Hallo?" In einigen europäischen Ländern ist eine solche Meldung nach dem Abnehmen völlig üblich, in Deutschland gilt sie als unhöflich. Gönnen Sie Ihrem Anrufer die Gewissheit, dass er die richtige Person erreicht hat, und melden Sie sich mit Ihrem Vor- und Nachnamen, dem Namen das Unternehmens und einer freundlichen Begrüßung. Umgekehrt gilt: Wenn Sie selbst anrufen und nur mit einem anonymen "Hallo" empfangen werden, sollten Sie sich zunächst vorstellen und nicht als erstes nachfragen, wen Sie am Apparat haben.

Wenn dann beide Seiten wissen, mit wem sie es zu tun haben, sollten Sie als Erstes fragen, ob die Gelegenheit günstig ist. Wenn Ihr Gesprächspartner gerade überhaupt keine Zeit hat, ist es wahrscheinlich besser, später anzurufen und das Thema in Ruhe zu besprechen. Benutzen Sie dabei lieber Wendungen wie "Haben Sie einen Moment Zeit?" oder "Passt es gerade?" als irgendwelche Abwandlungen von "Störe ich?" Sie vermeiden damit das Risiko, dass Ihr Kontakt die unhöfliche Antwort "Ja, Sie stören" geben muss.

Kein Multitasking

Konzentrieren Sie sich auf Ihren Gesprächspartner - er spürt es, wenn Sie nur mit halbem Ohr zuhören und während des Gesprächs E-Mails beantworten oder im Internet surfen.

Abschalten erlaubt

buchAnders als Privatanschlüsse darf man geschäftliche Nummern zu jeder beliebigen Zeit anrufen. Wer ein Diensthandy hat, darf dieses allerdings auch abschalten - in Besprechungen sowieso, aber auch am Feierabend, wenn nichts Dringendes dagegen spricht. Niemand kann und sollte rund um die Uhr erreichbar sein.



Ein schönes Kartenset mit den Tipps kann beim hergon Verlag unter:
http://www.heragon.de/sofortwissen/der-gute-ton-am-telefon/
für 6,80 € bestellt werden.

Dienstag, 6. Juli 2010

Google Voice

Google Voice ist ein kostenloser, webbasierte Telefonmanager. Unter dem Motto “Eine Nummer für alle deine Telefone, für immer” hat der bisher nur in den USA verfügbare Dienst das Zeug, die Telefonie zu revolutionieren – und könnte eines Tages Skype gefährlich werden. 

In der Folge der Wirtschaftkrise scheint es, als ob sich junge Webdienste immer seltener den Luxus eines ausgiebigen “Stealth mode” oder einer langen, geschlossenen Beta-Phase gönnen und stattdessen schnellstmöglich einer großen Benutzerzahl Zugang gewähren wollen. Die Konsequenz für Web-Enthusiasten wie uns ist, dass es nur noch wenige Services gibt, auf die wir sehnsüchtig warten und bei denen wir uns auf den Tag freuen, an dem wir eine Einladung zur Testphase erhalten. 

Aber zum Glück gibt es Google: 

Hier gibt es Google Mail, Google Kalender, Google Sites, Google Apps, Google Docs, Chrome OS, Android und die neuartige Kommunikations- und Kollaborationsplattform Wave, sondern auch der Telefonmanager Google Voice. Wenn es einen Onlinedienst gibt, auf dessen Launch ich persönlich ungeduldig warte, dann ist es dieser. Bisher ist Google Voice lediglich auf Einladung und nur in den USA verfügbar. Google Voice basiert auf dem im Sommer 2007 für kolportierte 50 Millionen Dollar übernommenen Telefondienstleister GrandCentral. 

Im März diesen Jahres schloss der kalifornische Internetriese die Integration von GrandCentral in das eigene Produktportfolio ab und gab den offiziellen Startschuss für Google Voice.Nutzer von Google Voice erhalten eine einzige Telefonnummer, die sie mit Hilfe von Regeln je nach Anrufer an das private, dienstliche oder mobile Telefon weiterleiten und über eine Google Mail ähnliche Weboberfläche verwalten können. Neben zahlreichen Funktionen zum bequemen Steuern und Feinabstimmen des persönlichen Gesprächsmanagements bietet Google Voice einen Anrufbeantworter, der hinterlassene Nachrichten nicht nur in Ton- sondern auch in Textform darstellt. 

Gespräche werden über das Webinterface eingeleitet. Google ruft dann eines der persönlichen Telefone an und verbindet es mit dem gewünschten Gesprächspartner. Telefonate lassen sich auf Wunsch aufzeichnen. Auch Konferenzen und SMS-Versand sowie -Empfang werden unterstützt. Google Voice ist nicht nur kostenlos, sondern bietet in der USA außerdem kostenfreie Anrufe einheimischer Nummern. Für internationale Telefonate fallen geringe Gebühren an, die denen von Skype, JAJAH oder Truphone ähneln. 

Einen großen Schritt macht Google Voice mit der anstehenden Veröffentlichung von Applikationen für Android-Smartphones und Blackberry. Besitzer dieser Geräte können über die Anwendung direkt auf die wichtigsten Google Voice-Funktionen zugreifen und bei ausgehenden Telefonaten ihre Google Voice-Nummer anzeigen lassen. Eine iPhone-App ist in Planung.

Um Nutzern, die einen Invite ergattern konnten, den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, arbeitet Google derzeit an Lösungen, existierende Nummern von anderen Providern zu transferieren. Erste Tests dazu laufen zwar bereits, aber bis auf weiteres müssen sich User damit abfinden, von Google eine neue Nummer zugeteilt zu bekommen.
Auch wenn mit dem Einsatz von Google Voice einmal mehr ein Batzen persönlicher Informationen an den Webgiganten aus Mountain View ausgeliefert wird und die Notwendigkeit, allen Kontakten die persönliche Google Voice-Nummer kommunizieren zu müssen, zusätzlichen Aufwand bedeutet, handelt es sich bei dem webbasierten Telefonmanager um ein ein beeindruckendes Produkt, welches endlich Ordnung, Struktur und Effizienz in den Gesprächsalltag bringt.
Entgegen anderslautender Gerüchte plant Google offenbar, Voice vorerst weiterhin nur auf Einladung zugänglich zu machen. VoIP-Anbieter wie Skype müssen sich somit im Moment keine Sorgen machen, von Google in Bedrängnis gebracht zu werden. Langfristig aber ist Voice definitiv eine Bedrohung für alle Unternehmen, die im Markt der digitalen Telefonie tätig sind. Skype beispielsweise wäre daher gut beraten, sein Angebot noch stärker in die Richtung des “Unified Messagings” zu bewegen. Eine Browservariante könnte ein Anfang sein.
Ab wann Europäer Zugang zu Google Voice erhalten, ist bisher unklar.

[Update] Einladung [/Update]

Google Voice
You are invited to open a free Google Voice account. To accept this invitation and create your account, visit https://www.google.com/voice/inv/8FgkTBC1DmwVsMkmg7CZdzjwKI794e2403e8620227
If you haven't already heard about it, Google Voice is a free service that makes using your phone much better!
You can either use Google Voice with your existing mobile phone number and get:
  • Voicemail like email, with automatic transcriptions sent via email and SMS
  • Low cost international calls to the entire world
  • Custom voicemail greetings based on who is calling
OR choose a new Google phone number to get these additional features:
  • One phone number that rings all your phones
  • The ability to send and receive SMS messages via email
  • Spam filter to block unwanted callers
To learn more about these options before registering, visit: http://www.google.com/voice/about
We hope you enjoy Google Voice!

The Google Voice Team

Google Wave

Google Wave: die perfekte Welle?

Im Mai 2009 stellte Google der Welt den Kommunikationsdienst Wave vor: das Tool, das zukünftig die E-Mail ersetzen soll. Auf Einladung hin konnte man seit September 2009 am Testbetrieb teilnehmen. Seit Mai 2010 kann jeder Google Wave nutzen, und der Dienst bietet einige hochinteressante Funktionen.

Gemeinsam Ideen entwickeln

Jeder Teilnehmer einer Welle kann eigene Beiträge schreiben und fremde Beiträge bearbeiten. Die Änderungen werden für alle in Echtzeit sichtbar – man kann also live zusammenarbeiten, auch wenn die beteiligten Computerarbeitsplätze über die ganze Erde verteilt sind. Dabei kennt jeder Teilnehmer immer die aktuelle Version des Austauschs. Und wer bei einer Sitzung nicht live dabei sein konnte, erhält eine automatische Benachrichtigung, dass an der Welle gearbeitet wurde. Mithilfe eines Zeitstrahls kann man die bisherigen Beiträge in chronologischer Reihenfolge mitverfolgen und so nachvollziehen, welche Arbeitsschritte zum aktuellen Stand geführt haben.




Referenzmaterial anhängen

In der Welle können auch Dateien hinterlegt werden. Arbeitet man beispielsweise an einem Text oder einer Präsentation auf Basis einer Studie, kann das Ausgangsmaterial hier für alle Teilnehmer bereitgestellt werden. Für die optimale Nutzung sollte man allerdings der Versuchung widerstehen, Änderungen ins Dokument zu schreiben und die neue Version hochzuladen. Viel effektiver ist es, den Dokumenteninhalt in die Welle zu transportieren und dort direkt kooperativ zu bearbeiten.

Erweiterungen nutzen

Mit der gemeinsamen Arbeit an Texten ist die Leistungsfähigkeit jedoch nicht erschöpft. Zahlreiche Extensions von Drittanbietern liefern weitere Funktionen: von einem einfachen Ja-nein-Abstimmungstool über Karteneinbindung bis hin zu Online-Mindmapping und Video-Chats. Legt man die Extension-Vielfalt eines Webbrowsers als Maßstab an, sind hier noch viele intelligente Ergänzungen zu erwarten.

Der Wermutstropfen

Wo liegt der Haken? Aktuell wird ein Google-Account zur Nutzung von Google Wave benötigt, und alle Daten liegen auf Google-Servern. Für hochsensible Projekte ist das Tool daher noch nicht geeignet. Doch auch hier gibt es einen Silberstreif am Horizont: Die Freigabe der Software ist geplant, so dass Wave-Server bald auch in geschützten Netzwerken eingerichtet werden können.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Neuigkeiten von Sysinternals für unsere Admins

Sysinternals veröffentlicht Autoruns 10
Wie heise-online berichtet hat Systernals ein Update für Autoruns heraus gebracht.
Das System-Tool Autoruns analysiert, welche Programme von Windows beim Hochfahren automatisch mitgestartet werden. Der Hersteller Sysinternals hat nun Version 10 des Programms veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung: Autoruns prüft jetzt nicht mehr nur die gerade laufende Windows-Version, sondern auch Parallelinstallationen. Damit taugt das kostenlose Programm nun auch für den Einsatz auf Notfall-CDs mit Windows PE.
Autoruns läuft unter Windows XP, Vista und Windows 7 sowie unter allen aktuellen Server-Versionen seit 2003. Sysinternals, gegründet von Mark Russinovich und Bryce Cogswell, wurde vor einigen Jahren von Microsoft aufgekauft.

Montag, 17. Mai 2010

browzar - Der Browser, der keine Spuren hinterlässt

Ich habe gerade diesen Browser endeckt. So richtig weis ich noch nicht, was ich davon halten soll. Er beruht auf der IE Engine und implementiert sich wohl dort. Mit einer Größe von 222 kb ist da auch nichts anders möglich.

Auf der Page von bowzar wird unter anderem folgendes bekannt gegeben:

Suchen und surfen Sie im Web, ohne Spuren auf Ihrem Computer zu hinterlassen.

Browzar basiert auf der Internet Explorer Engine. Daher besteht das Programm nur aus einer kleinen Datei, die in wenigen Sekunden heruntergeladen werden kann. Wir haben es so aufgebaut, dass es auch als "Einweg-Browser" funktioniert; so entscheiden Sie selbst, ob Sie Browzar auf Ihrem PC behalten oder es immer nur dann downloaden, wenn Sie Ihre Privatsphäre schützen müssen. Sie brauchen es noch nicht einmal zu installieren: Bei Browzar klicken Sie und schon geht es los...
  • Kein Verlauf, keine gespeicherten Dateien oder Cookies
  • Keine peinliche automatische Vervollständigung bei Eingabe von Suchbegriffen
  • Keine Installation. Einfach auf ‘Run’ klicken und los geht's
  • Keine Registrierung erforderlich

Buzz

Google Buzz ist ja jetzt schon einige Tage alt (es wurde Anfang Februar frei gegeben) und wenn es auch bei der Einführung einige mehr oder weniger schwere Pannen gab, benutze ich es gerne.
Es ist schnell und wie ich glaube leicht zu verstehen. Hier ist auch der Vorteil gegenüber Mitkonkurenten wie Facebook und Twitter.

Doch was ist Google Buzz überhaupt?
Der folgende Bericht stammt von "Ich im Netz"


Buzz erweitert den Google Mail-Dienst um Social-Community-Fähigkeiten und generiert jetzt – ähnlich wie Facebook und Co. – automatisch ein Social-Network-Profil. Mit Google Buzz könnt ihr nun zum Beispiel Updates, Fotos und Links freigeben, indem ihr unter anderem Inhalte aus Twitter, Picasa, Flickr und dem Google Reader importiert. Neue Posts und Kommentare werden dabei in Echtzeit angezeigt. Sprich, ihr müsst die Seite nicht extra aktualisieren, um neue Kommentare zu sehen. Wenn ihr etwas einstellt oder mithilfe von Google Buzz zu einem Post beitragt, werden Antworten auf diese Nachrichten in eurem Posteingang angezeigt.
Doch um Buzz zu verwenden, benötigt ihr ein öffentliches Google-Profil. Ein öffentliches Profil ist im Web sichtbar, das heißt, wenn Nutzer nach eurem Namen suchen, wird euer Profil angezeigt. Wenn ihr noch kein Profil oder bereits ein Google-Profil, das bisher jedoch nicht öffentlich ist, angelegt habt, werdet ihr zur Erstellung aufgefordert, sobald ihr Google Buzz verwendet. Wenn ihr euer Profil bearbeitet, überlegt euch genau, welche Informationen ihr wirklich von euch preisgeben wollt. Um Google Buzz überhaupt zu verwenden, ist nur die Angabe eures Namens nötig.
Ihr könnt zudem bestimmen, ob eine Liste der Personen, bei denen ihr mitlest, und die bei euch mitlesen in eurem Profil angezeigt werden soll. Wenn ihr bei einem Nutzer mitlest, bedeutet dies, dass ihr die Updates und Inhalte sehen könnt, die diese Person in Google Buzz freigibt.
Nachdem Buzz gerade am Anfang sehr in der Kritik stand, hat Google im Nachhinein noch einige Änderungen vorgenommen. Beispielsweise werden die Personen, mit denen ihr in Google Mail am häufigsten in E-Mail- und Chat-Kontakt steht, nicht mehr automatisch als eure Mitleser eingetragen, sondern Google Buzz macht nun Vorschläge für Personen, bei denen ihr vielleicht mitlesen möchtet.
Wenn ihr in eurem Google Mail-Konto auf Buzz klickt, seht ihr die Posts von Personen, bei denen ihr mitlest, sowie ein Feld, in dem ihr eure Updates einstellen könnt. Wenn ihr Buzz-Posts einstellt, könnt ihr für jeden einzelnen Post auswählen, ob er öffentlich oder privat sein soll. Öffentliche Posts werden für alle eurer Mitleser angezeigt und erscheinen in eurem Google-Profil, während private Posts nur für die von euch ausgewählten Personen angezeigt werden.
Wenn euch Google Buzz nicht gefällt, könnt ihr es natürlich in euren Google Mail-Einstellungen deaktivieren. Klickt oben rechts in Google Mail auf „Einstellungen“ und klickt dann auf die Registerkarte „Buzz“. Im Abschnitt „Google Buzz-Optionen“ seht ihr die Optionen für das Deaktivieren von Google Buzz. Klickt unbedingt auf „Änderungen speichern“, nachdem ihr eure Auswahl getroffen habt. Nun können eure Mitleser keine weiteren Informationen sehen, die ihr in eurem Google-Profil öffentlich macht.


Übrigens: Google hat Buzz zum Google Dashboard hinzugefügt, sodass ihr die von euch freigegebenen Informationen auf einen Blick sehen und eure persönlichen Einstellungen steuern könnt.

Weitere Informationen findet ihr hier: